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Neues Forum über „Energetische Sanierung und Denkmalschutz“

Marburg 11.11.2013 (pm/red) Das Thema Energiesparen gewinnt im Gebäudebereich zunehmend an Bedeutung, da 40 Prozent der Endenergie in Deutschland in diesem Bereich verbraucht werden. Den Verbrauch durch energetische Sanierung zu senken ist insbesondere bei denkmalgeschützten Gebäuden eine Herausforderung. So ist z. B. eine Außendämmung nur möglich, wenn sie das Erscheinungsbild nicht zu sehr verändert. Dennoch ist auch bei denkmalgeschützten Gebäuden eine energetische Sanierung machbar. Ein Praxisbeispiel wird ab November in der Universitätsstadt Marburg umgesetzt: Zur Schulnutzung werden die ehemaligen Fachwerkremisen des historischen Fronhofs erweitert sowie konstruktiv und energetisch saniert. Als “Leuchtturmprojekt“ für energetische Sanierung sollen die Remisen insbesondere Eigentümerinnen und Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude zur Nachahmung anregen.

Um MarburgerInnen bei Fragen zur energetischen Sanierung denkmalgeschützter Gebäude zur Seite zu stehen, wird von der Stadt Marburg ein Forum eingerichtet, welches der Information und dem Austausch dienen soll. Aktuell wurde dazu eine Onlineplattform erstellt, auf der Anregungen für die Inhalte und Veranstaltungsformen des Forums gegeben werden können. Der Link ist auf www.klimaschutz-marburg.de zu finden.

Bei der Entwicklung des neuen  Forums sollen Erfahrungen mit dem Thema energetische Sanierung von Bürgern berücksichtigt werden und Ideen und Wünsche einfließen können. Der Fachdienst Stadtgrün, Klima- und Naturschutz der Universitätsstadt Marburg bittet daher, einen kurzen Fragebogen auf der Onlineplattform auszufüllen. Der Fragebogen kann auch telefonisch oder per Email bei der Klimaschutzbeauftragten Wiebke Lotz, 06421 201-936, oder per Email: wiebke.lotz@marburg-stadt.de, angefordert werden.

Die Universitätsstadt Marburg lädt zudem alle Interessierten zu einem Workshop am Donnerstag 14. November von 18:00 – 19:45 Uhr, Großer Sitzungssaal im Bauamt, Barfüßerstraße 11, Marburg, ein. Das Forumskonzept wird vorgestellt und weiter entwickelt. Interessenten sollen  sich für die Teilnahme ebenfalls bei Wiebke Lotz anmelden.