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Podiumsdiskussion „Natürlich / Synthetisch“ am 4. Februar

Die Debatte um die Synthetische Biologie verläuft im Spannungsfeld von Wissenschaft und Öffentlichkeit. Mit dem Ziel, künstliches Leben herzustellen, berührt die Synthetische Biologie traditionelle und kulturell tief verankerte Grenzen von Belebtem und Unbelebtem, Künstlichem und Natürlichem. Die Herstellung synthetischer Organismen, die in der Natur nicht vorkommen, wird dabei natürlichen Organismen, die sich im Laufe der Evolution entwickelt haben, gegen­übergestellt. Von einer „zweiten Natur“ ist die Rede, die nach einer vom Menschen geplanten und kontrollierten „künstlichen Evolution“ abläuft. Allerdings beruhen viele Ansätze der Synthe­tischen Biologie weiterhin auf Vorgaben und Material, die der Natur entnommen sind. Zugleich ist unsere Natur bei genauerer Betrachtung auch heute schon häufig ein Produkt künstlicher, vom Menschen verursachter Eingriffe.

Wo verlaufen die Grenzen zwischen dem Natürlichen und dem Künstlichen, dem Gewachsenen und dem Synthetischen? Gibt es unverrückbare natürliche Grenzen, die nicht überschritten werden sollen? Diesen Fragen nachgehen wollen Prof. Dr. Nediljko Budisa vom Institut für Chemie, AG Biokatalyse der TU Berlin sowie Prof. Dr. Dr. Kristian Köchy, Institut für Philosophie der Universität Kassel im Rahmen der Veranstaltung „Natürlich / Synthetisch am Dienstag den 4. Februar 2014 in einem jeweils 30-minütigen Vortrag.

Anschließend werden die unterschiedlichen Zugangsweisen, Vorverständnisse und Konzeptionen der Lebens- und der Geisteswissen­schaften von den Begriffen Natürlich / Synthetisch im Gespräch mit der Mikrobiologin Prof. Dr. Regine Kahmann und dem Theologen Prof. Friedemann Voigt, beide Mitglieder des LOEWE-Zentrums für Synthetische Mikrobiologie, beleuchtet. Mit dieser Veranstaltung endet die Veranstaltungsreihe „Synthetische Biologie im Dialog“.

Abschlussveranstaltung  „Synthetische Biologie im Dialog“
Dienstag, 4. Februar 2014  18:00 Uhr
Chemikum, Großer Hörsaal, Bahnhofstraße 7, 35037 Marburg