Welterbestätte Bergpark Wilhelmshöhe – Bericht von der Tagung des Welterbebeirat

Marburg 16.05.2019 (pm/red) Mit dem aktuellen Stand der verschiedenen Bauprojekte und Instandsetzungsarbeiten im UNESCO-Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe, aber auch mit der Pflege und Instandhaltung der Welterbestätte, hat sich der Welterbebeirat am Dienstag und Mittwoch, dem 14. …

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Tag der offenen Tür in der Marburger Produktionsschule am 24. Februar

Marburger Produktionsschule140218 Ein Kooperationsprojekt der Adolf-Reichwein-Schule und Arbeit und Bildung e.V. stellt sich in Kürze interessierten Besuchern vor. Die Marburger Produktionsschule (MPS) lädt auch in diesem Jahr zu einem Tag der offenen Tür in ihre Räumlichkeiten in der Neuen Kasseler Straße 7a ein. Am Montag, 24.Februar, zeigen die Teilnehmer/innen und das Team der MPS in der Zeit von 10:00 – 13:00 Uhr wieder ihre Projekte, erläutern die Produktionsprozesse und informieren über ihre  Angebote, Förderungen und  Möglichkeiten der arbeitsmarktlichen Qualifikation.

Marburger-ProduktionsschuleDas an dänischen Vorbildern orientierte Modell der Marburger Produktionsschule verbindet den produktorientierten Ansatz eines Betriebes mit der Berufsvorbereitung- und Orientierung. Praxisorientierte Unterrichtsteile werden eng mit dem Produktionsprozess, begonnen von der Arbeit in der Holz- und Metallwerkstatt bis hin zur Vermarktung der Produkte, verzahnt. Gerade Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen erhalten damit einen neuen Zugang zum Lernen und entwickeln neue Motivation die eigenen Interessen auszukundschaften und sich in den Arbeitsalltag zu integrieren. „Darüber hinaus bieten wir ihnen die Möglichkeit ihren Hauptschulabschluss nachzuholen und in diversen Praktika zusätzliche Arbeitserfahrungen zu sammeln“, erläutert Yvonne Grünthal, pädagogische Leiterin der MPS.

Zur Besonderheit der Marburger Produktionsschule zählt außerdem, dass es sich bei diesem Modell um eine Produktionsschulenkooperation zwischen einem freien Bildungsträger und einer Berufsschule handelt. Die etwa 25 dort tätigen Jugendlichen im Alter von 16-24 Jahren nehmen daher an Bildungsgängen zur Eingliederung in die Arbeitswelt (EIBE) der Adolf-Reichwein-Schule sowie Berufsvorbereitungsmaßnahmen (BVB) der Agentur für Arbeit oder Angeboten für Personen aus dem Rechtskreis-SGB-II bei Arbeit und Bildung e.V. teil. Finanziert wird das Projekt vom Hessischen Kultusministerium, der Agentur für Arbeit, dem KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf sowie dem Europäischen Sozialfonds und der Stadt Marburg.
Interessierte erhalten weitere Informationen online sowie telefonisch unter: 06421/886471.