Startschuss für Interimsspielstätte des Staatstheaters Kassel

08.07.2024 (pm/red) Kassel ist eine der traditionsreichsten Theaterstädte Deutschlands: Schon vor über 400 Jahren wurde unter Landgraf Moritz das Ottoneum als erster fester Theaterbau Deutschlands errichtet. Das Staatsorchester Kassel, hervorgegangen aus der 1502 gegründeten Hofkapelle, …

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Premiere am 5. Juni: Open Air-Spektakel ‚Ein Sommernachtstraum‘ auf dem Marburger Marktplatz

SommernachtstraumVom 5. bis 15. Juni tummeln sich täglich allerhand magische Wesen und noch mehr Liebestrunkene auf dem Marktplatz. Am Anfang lieben (fast) alle die Falschen, am Schluss alle die Richtigen und dazwischen: Ein Liebeschaos par excellence und eine anständige Portion Magie. Die romantische Komödien ‚Ein Sommernachtstraum‘ von William Shakespeare eröffnet den vierten „Marburger Theatersommer“ am 5. Juni um 21 Uhr. Regisseur Gerald Gluth-Goldmann, der mit den Inszenierungen von ‚Hamlet‘ und ‚Der goldene Drache‘ am Hessischen Landestheater Marburg bereits für Aufsehen gesorgt hat, überträgt Shakespeares ewig junges Stück über den unerbittlichen Kampf der Geschlechter ins Heute und will dabei bezaubernde Bilder entwerfen.

Eine Hochzeit steht an in Athen: In wenigen Tagen führt Herzog Theseus die Königin der Amazonen, Hippolyta, zum Altar. Doch mitten in die Festvorbereitungen platzt der Bürger Egeus mit einem verzwickten Problem. Seine schöne Tochter Hermia soll Demetrius heiraten, doch Hermia, ganz im Gegensatz zu Demetrius und ihrem Vater, ist von diesem Vorhaben alles andere als begeistert. Denn sie liebt Lysander und er liebt sie. Lysander als Schwiegersohn kommt aber für Egeus nicht in Frage. Und um das Chaos perfekt zu machen, Demetrius war vor Kurzem noch mit Helena verlobt, Hermias Freundin, die nach wie vor unsterblich in Demetrius verliebt ist. Herzog Theseus soll es nun richten.

Regisseur Gerald Gluth-Goldmann macht aus Shakespeares Meisterkomödie über ein vielfach ineinander verwobenes Beziehungsgeflecht ein rasantes Spektakel über Liebeslust und Liebesleid im 21. Jahrhundert. Das Motiv der Grenzenlosigkeit im Heute spiegelt sich im Bühnenbild wieder. Eine visuelle Entsprechung für den rauschhaften Zustand der Personen im Wald hat das Regieteam im Aerial Dance gefunden. Eigens für das Training in luftiger Höhe wurde mit Andree Wenzel ein professioneller Zirkus-Artist und Tänzer ins Team geholt.

Nach der Premiere am Donnerstag, 5. Juni, gibt es weitere Vorstellungen täglich bis zum 15. Juni jeweils um 21 Uhr auf dem Marktplatz, Einlass ab 20.30 Uhr.
—>Weitere Informationen online.

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