Startschuss für Interimsspielstätte des Staatstheaters Kassel

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Wochenmarkt soll an die Elisabethkirche umziehen – Ausweichen während der Umgestaltung des Firmaneiplatzes

X0822_0442-Quartier-E-KircheMarburg 140815 (yb) Der Wochenmarkt an der Elisabethkirche hat in diesem Jahr bereits das Stadtparlament beschäftigt. Die CDU-Fraktion hatte in einem Antrag zur Verlegung des Wochenmarktes auf das Gelände der Elisabethkirche angeregt. Begründung dafür war die eingeschränkte Situation für parkende PKW in diesem Bereich, da in der Deutschhaustraße mittlerweile Parkplätze für Touristenbusse ausgewiesen worden sind. Dieser Antrag der CDU wurde diskutiert, hat aber keine Zustimmung der Rot-Grünen Mehrheit gefunden. Nunmehr handelt die Stadt und kündigt an exakt die von der CDU vorgeschlagene Verlegung des Wochenmarktes auf das Gelände der Elisabethkirche.

Die Stadt Marburg habe für die Zeit der Umgestaltung des Firmaneiplatzes eine attraktive Lösung für den Wochenmarkt in der Nordstadt gefunden, wird dazu in einer Pressemitteilung ausgeführt. Wenn ab 2015 mit archäologischen Untersuchungen die Vorarbeiten auf dem Firmaneiplatz beginnen, sollen die Markstände auf die Fläche an der Elisabethkirche umziehen. So teilt es Oberbürgermeister Egon Vaupel nach der Prüfung durch das Bauamt und die Ordnungsbehörde der Stadt mit.
„Damit bieten wir sowohl den Marktbeschickern als auch den Besuchern für diese Zeit ein Umfeld an, das schon aufgrund der historischen Verbindung von Kirche und Markt sicher seinen ganz besonderen Reiz entfalten wird“, erklärt Vaupel. Der Treffpunkt für die Vermarktung regionaler und frischer Produkte erfahre somit schon in der Bauzeit eine Aufwertung, meint der Oberbürgermeister.

Die archäologischen Grabungen auf dem Firmaneiplatz markieren den Beginn des fünften und letzten Abschnittes zur Umgestaltung des Umfelds der Elisabethkirche. Der Umbau soll 2016 beginnen. Bisherige Funde rund um die Elisabethkirche und deren Dokumentation durch das Landesamt für Denkmalpflege im Zuge der Umgestaltungsarbeitn sind sowohl in der archäologischen und historischen Fachwelt sowie in der Marburger Öffentlichkeit auf großes Interesse gestoßen.

Zur Klärung der Frage, wie der Marktbetrieb nach erfolgter Umgestaltung des Firmaneiplatzes aussehen soll, findet eine intensive Abstimmung mit den Marktbeschickern statt, teilt die Stadt mit. Anregungen und Bedenken sollen aufgegriffen werden. Für eine dauerhafte Nutzung mit Anlieferverkehr wäre der Unterbau des Areals direkt an der Elisabethkirche laut Bauamt der Universitätsstadt nicht ausgelegt. Das gelt vor allem für die Südseite der Elisabethkirche, weil hier nach dem Fund von Gräbern eine schwächere Konstruktion zu deren Schutz gewählt wurde.

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