Strohballen statt Beton – Mönche bauen nachhaltiges Gästehaus

Kassel 06.04.2021 Gastbeitrag von Ursula Wöll Der Klimawandel ist allgegenwärtig und wirksame Maßnahmen werden diskutiert. Neben einer Energieerzeugung mit Windkraft und Sonnenenergie und einer Verkehrswende hat das Bauen einen gewichtigen Anteil an einer umweltfreundlichen oder …

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Stromproduktion im Windpark Wehrda um 270 Prozent höher

Drehendes WindradMarburg 21.1.2015 (pm/red) Am zweiten Januarwochenende zogen die beiden Orkantiefs „Elon“ und „Felix“ über die Bundesrepublik hinweg. Die Folgen zeigten sich in schweren Unwetterschäden, aber auch in einer Rekordproduktion von Deutschlands Windkraftanlagen. Mit einer Spitzenleistung von 30.700 Megawatt wurde so viel Windenergie wie noch nie in das deutsche Stromnetz eingespeist. Damit lieferten die Windräder zu diesem Zeitpunkt rechnerisch so viel Energie wie 25 Atomkraftwerke. „Auch unser Windpark in Wehrda hat ein Rekordwochenende hinter sich“, erklärte dazu Stadtwerke Geschäftsführer Rainer Kühne.

Vom 9. bis zum 11. Januar hat der Windpark Wehrda rund 83.000 kWh Strom mehr produziert als am Wochenende zuvor. Damit erhöhte sich die Produktion um 270 Prozent. „Allein mit der zusätzlich durch die beiden Stürme gewonnen Energie können 27 Haushalte für ein ganzes Jahr mit Energie versorgt werden. Umgerechnet auf Marburg heißt das, dass der Strombedarf von knapp 3.000 Haushalten durch die drei Windkraftanlagen in Wehrda für das gesamte Wochenende abgedeckt wurde“, betont Rainer Kühne. Nach Aussage des kommunalen Unternehmens belaufen sich die zusätzlichen Einnahmen der drei Tage auf rund 7.300 Euro.