Mit fremden Federn – Nicht nur Native Americans trugen Federschmuck

Marburg 20.06.2019 (pm/red) Gastbeitrag von Ursula Wöll Das Hessische Landesmuseum für Kunst und Natur in Wiesbaden präsentiert eine ethnologische Sonderausstellung unter dem Titel „Mit fremden Federn“. Sie ist nicht nur prächtig anzusehen, sondern informiert auch …

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Neuer Kunst-Ort im UKGM Gießen – ‚Blickwinkel Uniklinikum‘ mit Fotografien von Elisabeth Turvold

Bereits Anfang Februar eröffnete Dr. Susanne Ließegang, die Kunstbeauftragte des Uniklinikums Gießen, mit Fotografien von Elisabeth Turvold einen weiteren Kunst-Ort im Gießener Uniklinikum. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Bereits Anfang Februar eröffnete Dr. Susanne Ließegang, die Kunstbeauftragte des Gießener Uniklinikums, mit Fotografien von Elisabeth Turvold einen weiteren ‚Kunst-Ort‘ in einem Verbindungsgang des Gießener Klinikums. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Marburg 03.02.2015 /24.02.2014 (yb) Im UKGM Gießen werden seit 5. Februar im Fenstergang von der Zentralen Notaufnahme zum Chirurgiebau (auf Ebene -1 zwischen Leitstelle Unfallchirurgie / D-Arzt und Leitstelle Orthopädie) Fotoarbeiten von Elisabeth Turvold präsentiert. „Die Idee diesen Gang mit Arbeiten ehemaliger Patienten zu bespielen ist einerseits aus der Notwendigkeit geboren, diesen Weg  vieler Patienten im Klinikum zwischen Zentraler Notaufnahme zum ‚ICH‘ mit Wegmarken zu versehen, die über eine Beschilderung hinaus für eine Wiedererkennung sorgen,“ informiert dazu Dr. Susanne Ließegang, Kunstbeauftragte am UKGM Gießen. Es wurde damit zugleich ein weiterer ‘Kunst-Ort’ im Gießener Uniklinikum geschaffen – als Raum oder Zone für die Präsentation von Zeugnissen und Ergebnissen kreativen und künstlerischen Schaffens. Damit haben dort Patienten Gelegenheit sich einzubringen, angeführt von Elisabeth Turvolds Fotografien, die zutreffend betitelt sind mit ‚Blickwinkel Uniklinikum’. Man wolle einem „kreativen Potential als der anderen Seite eines Krankheitsgeschehens im Klinikum Öffentlichkeit verleihen“. Susanne Ließegang sieht dies als weiteren Baustein „das Klinikum als einen kulturellen Ort zu begreifen.“

„Ingeniösen Baumeistern ist es gelungen, die ,Relativität‘ eines
 M.C. Escher von der Theorie in die Praxis zu überführen.“ (Elisabeth Turvold in: Gedankenlesezeichen. Aphorismen. Epigramme. Fernwald: litblockín, 2014)

„Ingeniösen Baumeistern ist es gelungen, die ,Relativität‘ eines
 M.C. Escher von der Theorie in die Praxis zu überführen.“ Foto Elisabeth Turvold in der Ausstellung und in: Gedankenlesezeichen. Aphorismen. Epigramme. Fernwald: litblockín, 2014

Mit den Fotografien von Elisabeth Turvold diese neue Reihe im Klinikum zu eröffnen, sei ein besonderer Glücksfall, weil ihre ausgestellten Fotos auf dem Gelände des Klinikums entstanden sind. Die Fotografien von Gebäuden zeigen diesen Ort aus dem Blickwinkel einer persönlichen Aneignung. Die in Grünberg lebende Projektmitarbeiterin an der Arbeitsstelle Holocaustliteratur schreibt zudem Gedichte und andere Formen der Kurzprosa.

Altabu-Aufnahme von E. Turvold. Foto Hartwig Bambey

Aufnahme alter Klinikbau in Gießen von E. Turvold. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Der Schwerpunkt ihres Fotografierens lässt sich als verfremdete Nahaufnahmen und ungewöhnliche Blickwinkel beschreiben. Die ausgestellten Fotografien zeigen sämtlich Motive, die auf dem Gelände des Klinikums zu finden sind, die teilweise inzwischen Baumaßnahmen weichen mussten.

Mit Fotoarbeiten von Elisabeth Turvold wird der neue 'Kunst-Ort' im Uniklinikum Gießen eröffnet. Foto nn, UKGM Presse

Mit Fotoarbeiten von Elisabeth Turvold wurde der neue ‚Kunst-Ort‘ im Uniklinikum Gießen eröffnet und eingeführt. Foto nn, Pressestelle UKGM.