Freilichtmuseum Zeiteninsel soll am zum Internationalen Museumstag 2022 eröffnen

Marburg 20.05.2019 (pm/red)  Die “Zeiteninsel – Freilichtmuseum im Marburger Land“ nimmt weiter Gestalt an. Nun stellten die Genossenschaft der Zeiteninsel, die Gemeinde Weimar, die Stadt Marburg und der Landkreis Marburg-Biedenkopf den Zeitplan für den weiteren …

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Ausstellung im Staatsarchiv ‚Auf einen Blick‘ präsentiert historische Karten

Illu KartenMarburg 7.6.2016 (pm/red) Im Zuge der frühmodernen Staatsbildung gewannen Karten seit dem 16. Jahrhundert als Informationsmedium und Arbeitsinstrument in Politik, Verwaltung und Justiz zunehmend an Bedeutung. Anschaulich und kompakt zeigen Karten territoriale Grenzen, Rechte und Liegenschaften. „Auf einen Blick“ erfassten Landesherren so ihren Herrschaftsbereich als Grundlage für einen Verwaltungsausbau oder die Erhebung von Steuern. Von bedeutenden Kartographen ihrer Zeit ins Bild gesetzt, dienten sie zudem der Repräsentation von Herrschaft. Bei „Grenzirrungen“ und Prozessen ersetzten Augenscheinkarten den Ortstermin.

In Zusammenarbeit mit dem Verein für hessische Geschichte und Landeskunde, Zweigverein Marburg lädt das Hessische Staatsarchiv Marburg  zur Eröffnung der Ausstellung ‚Auf einen Blick Karten als Instrumente von Herrschaft und Verwaltung‘ am Donnerstag, 9. Juni – 18 Uhr in seinen Landgrafensaal.

Diese handgezeichneten Karten waren nicht für die Öffentlichkeit bestimmt und werden daher heute zusammen mit den dazugehörigen Akten und Amtsbüchern in Archiven aufbewahrt. Die Ausstellung nimmt mit Landesaufnahmen, Grenz- und Augenscheinkarten sowie Katasterkarten typische archivische Karten in den Blick und stellt ihre damalige Funktion und Bedeutung, aber auch ihren Nutzen für die heutige wissenschaftliche Forschung, die Heimat- und Alltagsgeschichte und die regionale Identität heraus.

Einen Vortrag bei der Ausstellungseröffnung zum Thema ‚Die Macht der Karten‘ hält Prof. Dr. Ute Schneider, Universität Duisburg-Essen. Eine Einführung in die Ausstellung übernimmt Dr. Katrin Marx-Jaskulski vom Staatsarchiv Marburg.
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