„Mär vom aufgeblähten deutschen Staat“ per Datencheck entkräftet

16-02-2024 (pm/red) Anders als bisweilen behauptet, sind die Staats- und Sozialausgaben in Deutschland weder im internationalen noch im historischen Vergleich besonders hoch – und zuletzt auch keineswegs stark gewachsen. Das zeigt eine neue Datenanalyse des …

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Tag des offenen Denkmals: Flucht und Exil in der Alten Kirche Bürgeln

Alte Kirche BuergelnMarburg 29.8.2016 (pm/red) Am 10. und 11. September, wird die Alte Kirche Bürgeln wieder Schauplatz von Veranstaltungen am Tag des offenen Denkmals. Am Samstag, 10. September, gastieren um 18 Uhr Sabine Gramenz (Sopran) und Malte Kühn (Klavier) mit dem Programm „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück“. Sie stellen weltbekannte Chansons und Couplets aus den 1930er und 1940er Jahren vor, deren Komponisten von den Nazis ins Exil getrieben wurden. Das hat die Machthaber damals freilich nicht daran gehindert, deren Werke wie „Im weißen Rößl“ propagandistisch einzusetzen.

Am Sonntag, 11. September, ist die Alte Kirche Bürgeln von 11 bis 18 Uhr zur Besichtigung geöffnet. Mitglieder des Kulturvereins bieten auf Wunsch individuelle Führungen auch für kleine Gruppen und Einzelpersonen. Im Gebäude ist eine Sonderausstellung mit Bildern von Younis Maroufi zu sehen. Als Motto hat der aus Algerien geflüchtete Fotograf „Stimmungen“ gewählt. Er beschreibt Eindrücke aus seiner neuen Heimat rund um Marburg.

Gemeinsam mit der Band „Marburg Jazz Connection“ geht es am Sonntag, 11. September, um gutes Wetter. Im Bürgelner Kirchgarten gibt es Jazz vom Feinsten mit der inzwischen 10 Jahre alten Formation. Eintritt zu allen Veranstaltungen ist wie immer in Bürgeln frei. Spenden an den gastgebenden Kulturverein sind willkommen.

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