Corveyer Bücherschatz:  Universitätsbibliothek Marburg digitalisiert mittelalterliche Handschriftenbestände der Klosterbibliothek Corvey

Marburg 15.08.2019 (pm/red) Die Klosterbibliothek Corvey war eine der bedeutendsten Bibliotheken des Mittelalters. Mit der Säkularisation von 1803 wurde sie endgültig aufgelöst und der übrige Bestand größtenteils zerstreut. Heute ist der Aufbewahrungsort von ungefähr 160 …

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Marburger Ökumenegespräch am 28. Januar

Marburg 16.1.2017 (pm/red) Im Jahr des Reformationsjubiläums, in dem sich religiös vieles um die Person Martin Luthers dreht, soll das Marburger Ökumenegespräch am 28. Januar einen persönlichen Charakter tragen. Die 15. Auflage des Marburger Ökumenegesprächs, zu dem die Universitätsstadt Marburg, die evangelischen und katholischen Theologien der Philipps-Universität sowie die evangelische und katholische Kirche in Marburg alle Interessierten einladen, findet am 28. Januar unter dem Motto „Lebensgeschichten – Glaubensgeschichten“ von 9 bis 15.30 Uhr öffentlich in der Aula der Alten Universität statt.

 Lebensgeschichten – Glaubensgeschichten
Drei Prominente werden gebeten, offen und betont subjektiv auf die Frage zu antworten, welche Rolle ihre christliche Sozialisation für ihren beruflichen Werdegang und ihr gesellschaftliches Engagement spielt.  Auf die Fragen antworten werden Kurt Flasch, Annette Schavan und Friedrich Schorlemmer. Kurt Flasch, nach eigenen Worten aus einem liberalen katholischen Elternhaus stammend, gehört als Philosophiehistoriker zu den herausragenden Kennern der Geschichte des christlichen Denkens. Im Jahr 2013 distanzierte er sich aber in seinem engagierten Buch „Warum ich kein Christ mehr bin“ deutlich vom christlichen Glauben.

Annette Schavan hat als selbsterklärtes Kind des „Rheinischen Katholizismus“ wichtige Aufgaben in Kirche und Politik wahrgenommen und ist derzeit deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl im Rom. Friedrich Schorlemmer, von Hause aus evangelischer Theologe, ist als Bürgerrechtler und einer der Köpfe der Opposition in der DDR bekannt geworden und engagiert sich auch heute noch, lange nach der Wende, intensiv gesellschaftspolitisch.

Im Anschluss an Referate und Aussprache mit den Prominenten am Morgen folgt am Nachmittag eine offene Gesprächsrunde, in der die TeilnehmerInnen und Teilnehmer das Gehörte vertiefen und ihre eigenen Erfahrungen mit dem Thema schildern können. Enden wird der Tag mit einem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst um 15.45 Uhr in der Universitätskirche.