Prof. Ursula Birsl: Zunehmender Antifeminismus ist Teil rechter Ideologie

Marburg 14.02.2019 (pm/red)  Antifeminismus werde vor allem von Hochgebildeten und Adligen vorangetrieben – das sagte die Marburger Politikprofessorin Ursula Birsl in ihrem Vortrag über „Antifeminismus (nicht nur) in der radikalen Rechten“ im Stadtverordnetensitzungssaal. Zu dem …

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Rufnummernmitnahme mit minimalem Aufwand möglich

Marburg 28.3.2017 (pm/red)  Mit einem Wechsel zu einem günstigen Mobilfunkdiscounter wie PremiumSim sparen die Nutzer meist viel Geld. Vor dem Aufwand sollte sich niemand scheuen, er hält sich in engen Grenzen. Die Rufnummernmitnahme stellt ebenfalls kein Problem dar: Mobilfunkanbieter sind verpflichtet, die Handynummer zur Mitnahme freizugeben, denn die Nummer gehört dem Kunden. Der bisherige Dienstleister berechnet zwar bis zu 30 Euro, viele neu gewählte Unternehmen locken aber mit einem ansprechenden Bonus. Bei einigen Gesellschaften ergibt sich dadurch ein Nullsummenspiel.

Die konkreten Schritte

Zuerst müssen Kunden ihren bisherigen Tarif kündigen und eine Rufnummernmitnahme bei einem neuen Mobilfunkdienstleister beantragen. Spätestens zwei Wochen vor Laufzeitende sollten sie den künftigen Vertrag abschließen. Alternativ können Sie Ihre Nummer auch aus einem laufenden Vertrag „herausholen“. Darüber müssen Sie Ihren Altanbieter schriftlich in Kenntnis setzen, bevor Sie die neue Simkarte kaufen. Beachten Sie, dass in einem solchen Fall Ihr Altvertrag mit einer neuen Nummer weiterläuft und ggf. weitere Kosten durch Grundgebühren verursacht.

Während des Bestellvorgangs im Onlineshop können Sie anschließend mit einem Klick einen Portierungsauftrag erteilen. Der künftige Anbieter kümmert sich anschließend in Kooperation mit dem alten Unternehmen um die reibungslose Übernahme. Wichtig ist, dass ein neuer Handyvertrag die gleichen Kundendaten wie der bisherige Vertrag enthält. Sollten Nutzer einen Umzug oder eine Namensänderung nicht gemeldet haben, sollten sie das rasch nachholen, damit alle Daten exakt übereinstimmen.

Art der Bezahlung

Die Bundesnetzagentur erlaubt dem bisherigen Dienstleister, für die Portierung eine Gebühr in Höhe von 30 Euro zu berechnen. Die meisten Firmen schöpfen diesen Rahmen weitgehend aus. Bei Verträgen mit monatlicher Zahlungsweise erscheint dieser Kostenpunkt auf der nächsten Rechnung. Haben Kunden einen Prepaid-Tarif vereinbart, zieht das Unternehmen den Betrag entweder vom Guthaben ein oder verlangt eine gesonderte Überweisung beziehungsweise einen Lastschrifteinzug. Bucht er das Geld vom Guthaben ab, sollten Verbraucher zuvor ausreichend Geld aufladen.

Bonus als Werbeinstrument

Zahlreiche Gesellschaften gewähren einen Bonus, wenn sich Kunden für eine Rufnummernmitnahme entscheiden. Sie betrachten das als Marketingaktion, sie gewinnen dadurch an Attraktivität. Teilweise liegt die Bonushöhe bei 20 bis 30 Euro, sodass die Mitnahme der Rufnummer insgesamt wenig oder nichts kostet. Verbraucher sollten bei einem Tarifvergleich jedoch sämtliche Kosten einbeziehen: Ein hoher Bonus bringt nichts, wenn es sich um einen grundsätzlich teuren Anbieter handelt. Das Hauptaugenmerk sollte auf einem preiswerten Tarif liegen, vor allem bei längeren Laufzeiten.