Objektkunst in Willingshausen: „Aus dem Körper“ von Richard Berners im Kulturhaus AnTreff

24.08.2021 (pm) Der Titel der Ausstellung „Aus dem Körper“ benennt die künstlerische Idee von Richard Berners anschaulich. Den Künstler und Kunsttherapeuten prägt seine langjährige Gestaltungsarbeit mit krebskranken Menschen. In seinen abstrakt gestaltetenen Objekten verschafft er …

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Heinrich Heine-Matinee im Spiegelslusturm: “Schlage die Trommel und fürchte Dich nicht“

Marburg 21.5.2017 (pm/red) Am heutigen Sonntag, 21. Mai – ab 11 Uhr, bringen Johannes Maria Becker und Anne Maximiliane Jäger-Gogoll eine Hommage zum Heinrich Heine-Jahr 2017 im Spiegelslustturm.  Das gemeinsame Programm „Schlage die Trommel und fürchte Dich nicht…!“ gibt es hoch über Marburg zu hören. Ein Besuch im Turm kann mit einer Wanderung durch den gerade wunderschönen Wald verbunden werden. Der Ausblick vom höchsten Punkt Marburgs (Turmbesteigung wird empfohlen) ist ein Erlebnis.

„Schlage die Trommel und fürchte Dich nicht…!“ ist ein literarisches Heinrich Heine-Programm
mit Johannes M. Becker, Rezitationen, und Anne Maximiliane Jäger-Gogoll, Kommentare. Die Auswahl ist dem engagierten Schriftsteller Heinrich Heine ebenso gewidmet wie dem feinsinnigen Lyriker, dem skeptischen Aufklärer ebenso wie dem respektlosen Libertin, dem unermüdlichen Vermittler zwischen seinem deutschen ´Vaterland´, das ihm Leben und Schreiben unmöglich gemacht und dem republikanischen Frankreich, in dessen Metropole Paris er über zwei Jahrzehnte seines Lebens verbracht hat.

Dazu bringt das 90-minütige Programm in einer Kombination von Rezitation auf der einen, erläuternder Kommentierung auf der anderen Seite, eine Vielfalt Heinescher Texte äußerst lebendig zu Gehör, umrahmt und verbunden durch Erläuterungen historisch-politischer wie literaturhistorischer und literarästhetischer Art.

Das abwechslungsreiche Zusammenspiel von künstlerisch-unmittelbarer und wissenschaftlich reflektierender Herangehensweise weckt die ästhetische Lust an Heines Texten und lenkt dabei zugleich den Blick auf ihren Gehalt, auf ihre historisch-politischen Rahmenbedingungen und ihre literarischen Feinheiten.