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Gedenkinstallation Marburger Jäger: Über 50 Kunstschaffende haben sich beworben

Marburg 8.2.2018 (pm/red) Die Bewerbungsfrist für eine Gedenkinstallation für die Opfer der „Marburger Jäger“ im Schülerpark ist abgelaufen. Rund 50 Kunstschaffende aus den Bereichen Architektur, Bildhauerei und Installationskunst haben sich mit einem Konzept beworben. Darüber hinaus sind bereits Künstlerinnen und Künstler gesetzt, unter anderem aus den von den militärischen Aktivitäten der „Marburger Jäger“ betroffenen Regionen in Frankreich, Belgien und Namibia, teilte die Stadtverwaltung Marburg mit.

Auf Beschluss des Stadtparlaments war im September 2017 ein halboffener internationaler Wettbewerb für professionelle Künstler und Künstlerinnen ausgelobt, dessen Bewerbungsfrist mit großem Erfolg zu Ende gegangen sei, wie die Stadt berichtet. Das große Interesse zeigt die Notwendigkeit und Aktualität einer Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Ansätze, thematischen Schwerpunkte und technischen Umsetzungen seien vielschichtig und spannend.

Experten aus den Bereichen Denkmalschutz, Bildende Kunst, Erinnerungskultur und Friedensbewegung werden als Preisgericht bis zu sieben Teilnehmende für eine weitere Entscheidungsrunde auswählen.

Die Entwürfe der ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber sollen im Rahmen eines Kunstwettbewerbs-Forum am 24. Mai 2018 in Marburg vorgestellt und öffentlich diskutiert werden. Dazu wird ein Rahmenprogramm mit Vortrag und Podiumsdiskussion angeboten. Bis zum 10. Juni soll dann der Kunstwettbewerbs-Beirat als Preisgericht die Entscheidung über die drei Preise in Höhe von 2000 Euro, 1500 Euro und 1000 Euro treffen.