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Klimaschutzprojekt Richtsberg-Gesamtschule: Achtklässler experimentieren und pflanzen Bäume auf Schulgelände

Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Richtsberg-Gesamtschule haben Bürgermeister Wieland Stötzel und Stadträtin Kirsten Dinnebier geholfen, eine Japanische Zierkirsche zu pflanzen. Foto nn

Marburg 13.12.2018 (pm/red) An der Richtsberg-Gesamtschule lernen die Schülerinnen und Schüler für die Zukunft auch in Sachen Klimaschutz. Alle achten Klassen der Schule haben an einem Klimaschutzprojekt des Jugendwaldheims Roßberg teilgenommen. Das Projekt in Kooperation mit der Stadt und dem Energiecoach des Landkreises endete mit einer symbolischen Baumpflanzung auf dem Schulgelände.

Eine Japanische Zierkirsche wird künftig auf dem Gelände der Richtsberg-Gesamtschule (RGS) im Frühjahr blühen. Die Schülerinnen und Schüler haben dafür kräftig mit angepackt und geholfen, den Baum zu pflanzen. Bürgermeister und Klimaschutzdezernent Wieland Stötzel freute sich über das Engagement der Schule: „Es ist eine gelungene Kooperation zwischen Stadt, Schule und dem Jugendwaldheim.“ Stadträtin und Schuldezernentin Kirsten Dinnebier hofft, „dass diese Art von Zusammenarbeit auch auf andere Schulen übertragen werden kann“.

Die Schülerinnen und Schüler haben während des Projektes spannende Experimente zum Treibhauseffekt und seinen Auswirkungen gemacht. Sie lernten Schicksale von Menschen kennen, deren Leben vom Klimawandel bedroht ist. Mit dem Klimaspiel „Was kaufe ich mir, wenn ich groß bin?“ erarbeiteten sie sich den Zusammenhang zwischen eigenem Lebensstil und Klimaveränderungen. Anschließend entwickelten sie klimafreundliche Handlungsmöglichkeiten. So erlebten die Schülerinnen und Schüler, dass sie selbst etwas gegen die Klimaerwärmung tun können.

Unterstützt wurde das Projekt durch den Energiecoach des Landkreises, Erich Weber. Die Jugendlichen haben Solarfahrzeuge gebaut und viel über erneuerbare Energien gelernt. Schon im Frühjahr wurden in Kooperation mit dem städtischen Fachdienst Klimaschutz, Stadtgrün und Friedhöfe drei Bäume als CO2-Speicher an der Schule gepflanzt, jetzt folgten drei weitere. „Ein tolles Projekt, denn Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiges Thema“ lobte Schulleiter Thomas Ferber. Deshalb sei es bereits im Schulcurriculum verankert, so dass auch zukünftige achte Klassen daran teilnehmen können.

Marion Kühn, Leiterin des Fachdienstes Klimaschutz, Stadtgrün und Friedhöfe der Stadt, betonte, dass „wir sehr gerne auch weitere Schulen sowohl bei der Suche von geeigneten Standorten als auch bei der konkreten Pflanzaktion von Bäumen unterstützen“. Wichtig sei im Sinne der Nachhaltigkeit, dass dann die Schulen – wie jetzt bei der Richtsberg-Gesamtschule – das Gießen der frisch gepflanzten Bäume übernehmen.