Einsamkeit im Alter: Eine Bratwurst beim Stadtfest mitzuessen, wäre schon schön gewesen

Marburg 15.07.2019 (pm/red) „Wir haben Dich nicht gefragt, ob Du zum Stadtfest mitkommen willst, es ist doch zu beschwerlich für Dich“. Es stimmt, denkt die angesprochene, ältere und behinderte Person. Es wäre zu beschwerlich, aber …

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Vorbereitung für Neubauten Bildarchiv Foto Marburg am Pilgrimstein beginnt

Marburg 01.03.2019 (pm/red) Auf dem ehemaligen Marburger Brauereigelände am Pilgrimstein werden nach dem Forschungsbau Deutscher Sprachatlas in den kommenden Jahren zwei weitere Gebäude errichtet: der Forschungsbau für das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte (DDK) und ein Seminargebäude. Im Herbst wird die Baustelle eingerichtet und die Gründungsarbeiten beginnen. Bis Mitte 2021 sollen beide Gebäude fertig gestellt sein, wird von der Uni Marburg mitgeteilt.

Das Seminargebäude soll nach derzeitigem Planungsstand ca. 8,6 Millionen Euro kosten und wird aus Mitteln des Hochschulpakts 2020 finanziert. Der Forschungsbau DDK wird jeweils hälftig vom Bund und vom Land Hessen finanziert. 2015 konnte das DDK – Bildarchiv Foto Marburg den Forschungsneubau einwerben. Nach derzeitigem Planungsstand soll der Bau ca. 18,7 Millionen Euro kosten, beide Zahlen enthalten auch Kosten für die Erstausstattung. Den Architekturwettbewerb zu den beiden Neubauten gewann 2016 das Architekturbüro Dichter aus Berlin.

Die Bauvorbereitung für die beiden Neubauten hat am Donnerstag, 28. Februar 2019, begonnen. Auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei am Pilgrimstein wurden mehrere Bäume gefällt, die im Baubereich standen. Die Baumfällarbeiten mussten jetzt durchgeführt werden. Vom 1. März bis 30. September dürfen aus Naturschutzgründen keine Bäume gefällt werden, um nistende Vögel zu schützen.

Neben fünf kleineren Bäumen, die vor einigen Jahren im Zuge der Stellplatz-Herrichtung auf dem Parkplatz gepflanzt wurden, wurde auch eine ca. 25 Meter hohe Birke gefällt, die in der Nähe des Pilgrimsteins stand. Die Birke würde in einem Abstand von weniger als einem Meter zum Neubau des Seminargebäudes stehen und musste deshalb gefällt werden. Zum Ausgleich für die gefällten Bäume wird die Philipps-Universität nach Fertigstellung der Neubauten auf dem Gelände acht Laubbäume anpflanzen, heißt es in der Presseinformation.