Einsamkeit im Alter: Eine Bratwurst beim Stadtfest mitzuessen, wäre schon schön gewesen

Marburg 15.07.2019 (pm/red) „Wir haben Dich nicht gefragt, ob Du zum Stadtfest mitkommen willst, es ist doch zu beschwerlich für Dich“. Es stimmt, denkt die angesprochene, ältere und behinderte Person. Es wäre zu beschwerlich, aber …

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GRÜNE erobern Mehrheiten bei EU-Wahl – Marburger GRÜNE deklassieren SPD und CDU

Marburg 28.05.2019 (red) Wie allenhalben von Medien berichtet wird, gibt es in Deutschland nur einen Gewinner bei der Wahl zum Europaparlament – die GRÜNEN. Dies trifft in Hessen ebenso zu wie in den meisten (westlichen) Bundesländern. In Nordhessen haben die GRÜNEN einen erneuten Wählerzuwachs zu verzeichnen. So überschreiten sie in Kassel sogar die 30-Prozent-Marke um 0,8 Prozent und werden klar stärkste Partei. Noch deutlicher fällt dieser Trend in Marburg aus. Hier haben die GRÜNEN zusammen mehr Wählerstimmen bekommen als die beiden bisherigen sogenannten Volksparteien SPD und CDU zusammen.

33,8 Prozent der gültigen Stimmen für GRÜNEN wurden in der Universitätsstadt ausgezählt. Eine heftige Klatsche für die SPD und auch die CDU, die in der Stadt selbst zusammen eine besondere GroKo mit den den Bürgern für Marburg eingegangen sind. Den drängenden Problemen in Marburg, drastischer Wohnraummangel und desolate Verkehrsverhältnisse als „Umweltzonenstadt“, wird die sogenannte Marburger ZIMT-Regierung (SPD,CDU,BfM) nicht einmal ansatzweise Herr. Das helfen auch sprudelnde Steuereinnahmen nicht – Politik braucht Programme und Konzepte. In Marburg scheint die kommunalpolitische Unfähigkeit eng gepaart zu sein mit klientelistischer Abhängigkeit von den „Big Four“  in Gestalt der DVAG (Pohl-Erben), Universität, privatisiertes Uniklinikum UKGM und den Pharmariesen als Behring-Nachfolgern mit anhaltendem Wachstum, Neubauten und Flächfras. So kann speziell das Marburger Wahlergebnis vor allem als Quittung für desaströse Politik vor Ort interpretiert werden.