Faszinierende Malerei von Ben Kamili – flirrende Landschaftsbilder für „open Eyes“

Willingshausen/Kassel 08.09.2020 (yb) | 22.09.2020 In der auf die Werke von Ben Kamili farblich umgestalteten Willingshäuser Kunsthalle ist am Samstagnachmittag in Anwesenheit zahlreicher Kunstfreunde/innen aus der Region die Ausstellungseröffnung „Die Schwalm – eine außergewöhnliche Region“ …

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Nachhaltiger Konsum und soziale Teilhabe

Marburg 11.06.2019 (pm/red) Am Montag, 17. Juni, referiert Dr. Immanuel Stieß im Rahmen der Ringvorlesung „Konflikte in Gegenwart und Zukunft“. Der Vortrag mit dem Titel „Nachhaltiger Konsum und soziale Teilhabe: Konflikte, Synergien und überraschende Allianzen“ findet ab 18.30 Uhr in Raum +1/0010 des Uni-Hörsaalgebäudes in der Biegenstraße 14 statt.

Immanuel Stieß ist langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) in Frankfurt und leitet den Forschungsschwerpunkt Energie und Klimaschutz im Alltag. Im Projekt „NaKoDi – Nachhaltiger Konsum und soziale Teilhabe“ wird dort empirisch untersucht und praktisch erprobt, wie die Beteiligung möglichst Vieler an nachhaltigen Konsumpraktiken gefördert werden kann. Eine zentrale Frage dabei ist, wie die soziale Teilhabe unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen durch nachhaltigen Konsum verbessert werden kann. Beispiele dafür könnten Tauschen, Leihen, Produkte länger nutzen, Crowdfunding oder die Teilnahme an Initiativen und Aktionen zur gezielten Einflussnahme auf Unternehmen oder Politik sein.

Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes stehen drei Gruppen, die bislang nicht im Zentrum des Nachhaltigkeitsdiskurses standen: Jugendliche, Migrant*innen sowie einkommensschwache Haushalte. Die Ergebnisse sollen in politische Empfehlungen für die Umsetzung des Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum münden.

Immanuel Stieß hat im Fachbereich Architektur, Stadt-, Landschaftsplanung der Universität Kassel promoviert mit einer Untersuchung zum Thema modernisierungsbegleitende Mieterkommunikation. Er forscht zu Potenzialen und Hemmnissen für nachhaltige und CO2-arme Lebensstile und Alltagspraktiken, v.a. in den Handlungsfeldern Bauen und Wohnen, Energienutzung im Haushalt und Ernährung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verknüpfung von umwelt- und sozialpolitischen Zielsetzungen, wie es im oben genannten Projekt der Fall ist.