Online-Atlas INKAR wurde aktualisiert und erweitert – bessere Abbildung der Lebensverhältnisse in Deutschland

Marburg 2808.2019 (pm/red) Wo verdienen die Menschen am meisten? Wie unterscheidet sich regional die Lebenserwartung von Neugeborenen? Wo ist der Weg zum Arbeitsplatz für Beschäftigte besonders weit? Und wie gut sind kleine und mittelgroße Zentren …

Lesen Sie den gesamten Beitrag »
Philipps-Universität

Stadt Marburg

Verkehr

Kultur

Wohnen

Home » Soziales

Wechsel an der Spitze des fib e.V.

Marburg 11.07.2019 (pm/red) Nach über drei Jahrzehnten in der Doppelspitze übergeben die bisherigen geschäftsführenden Vorstände Carola Ewinkel und Wolfgang Urban die Verantwortungsrolle in neue Hände. Dabei hatten sie von Anfang an zahlreiche Mitstreiter, u.a. aus der bundesweiten Bewegung „Selbstbestimmt Leben“ sowie innovative Pädagogen. Gemeinsam haben Carola Ewinkel und Wolfgang Urban den Verein zur Förderung der Inklusion behinderter Menschen – fib e.V. von einer kleinen engagierten Initiative zu einem bedeutenden ambulanten Assistenzdienst und einer Beratungsstelle weiterentwickelt.

Dabei hatten sie von Anfang an zahlreiche Mitstreiter aus der bundesweiten Bewegung „Selbstbestimmt Leben“. Die Idee eines selbstbestimmten Lebens im eigenen Zuhause trotz hohen Hilfebedarfs war zur Zeit der Vereinsgründung im Jahr 1982 noch jung. Nicht nur der Anspruch auf gleichgeschlechtliche Pflege forderte zu neuen Denkweisen und Einstellungen auf.

Mit der Zahl der behinderten Menschen, fib nennt sie Kundinnen und Kunden, die selbstbestimmt ihr Leben gestalten, wuchs auch die Zahl der Mitarbeiter. Heute beschäftigt der fib e.V. etwa 1000 Personen, die meisten in Teilzeit, ein großer Anteil als geringfügig Beschäftigte. Zusammen leisten sie Assistenz für 750 Kundinnen und Kunden mit Beeinträchtigungen.

Wenngleich politische Aktivitäten vorrangig von den ehemaligen Studierenden mit körperlichen Beeinträchtigungen ausgingen, wurde selbstbestimmtes Leben von Anfang an auch für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen ermöglicht. Auch Kinder mit Beeinträchtigungen und ihre Familien erhalten Unterstützung. Von Beginn an wurde Beratung groß geschrieben, insbesondere eine professionelle Beratung von Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung.

Der Initiativ-Charakter lebt bis heute im fib e.V. und zeigt sich in der hohen Beteiligungskultur der Beschäftigten genauso wie in sozialpolitischen Aktivitäten für die Rechte behinderter Menschen und für eine Gestaltung inklusiver Lebensräume. Zukünftig liegt es in den Händen des neuen geschäftsführenden Vorstandes des fib e.V., bestehend aus Iris Demel und Michael Schimanski, die Assistenzdienste, die Beratung und den Einsatz für die Belange von Menschen mit Behinderungen voran zu bringen.