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Marburg unter dem Hakenkreuz – Dia-Vortrag von Dieter Woischke am 30. Januar

Kassel 08.01.2020 (pm/red) Zeitzeuge Dieter Woischke, Jahrgang 1924, erinnert aus Anlass des Jahrestages von Hitlers Machtantritt am 30. Januar 1933 an die Vorgeschichte der besonders stark nazifizierten Universitätsstadt Marburg. Dieter Woischke war lange Zeit als Stadt- und Wanderführer in Marburg aktiv und kennt die Stadt und ihre Geschichte wie kaum ein anderer. Im Zweiten Weltkrieg war er Soldat bei den Fallschirmjägern. Nach 1945, als der Naziterror und 50 Millionen Tote, Leid  und Elend, in ganz Europa hinterlassen hatte, wurde er ein entschiedener Kriegsgegner und hat sich durch intensive Forschungen mit der Vergangenheit auseinandergesetzt.

Anhand von Wahlergebnissen zeigt Dieter Woischke, dass die NSDAP-Stimmen bei den Wahlen in Marburg, aber vor allem im Kreis, weit über dem Durchschnitt des Reiches lagen. In dem Vortrag wird nicht nur auf den fruchtbaren Boden den die Nazis auch in Marburg fanden, sondern auch auf Aktivitäten der Opposition eingegangen. Es wird u. a. von dem Widerstand der Theologen gegen den Reichsbischof Müller berichtet, der Anhänger Hitlers war.

Marburg unter dem Hakenkreuz
Dia-Vortrag von Dieter Woischke
am Donnerstag, den 30. Januar 2020 – ab 18.30 Uhr
im Historischen Rathaussaal in Marburg