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Umfeld der Elisabethkirche: Firmaneiplatz bekommt Brunnen und Sitzmöglichkeiten


Dieses Modell zeigt, wie der neugestaltete Firmaneiplatz aussehen soll. Grafik Stadt Marburg

Kassel 01.05.2020 (pm/red) Wasser, Sandstein, Sitzmöglichkeiten: Die Umgestaltung des Firmaneiplatzes an der Elisabethkirche beginnt am Montag. Es ist der fünfte und letzte Bauabschnitt in der neuen Umfeldgestaltung der historisch und für Marburg bedeutenden Elisabethkirche. Zum Abschluss soll dann noch ein Übergang zur neuen Universitätsbibliothek geschaffen werden, wird von der Stadtverwaltung mitgeteilt.

 Ein Brunnen mit einer überströmten Fläche und einem Wasserspiel, sowie Sandsteinblöcke als Sitzmöglichkeiten – der multifunktional nutzbare und verkehrsberuhigte Platz, der nahe der Elisabethkirche entsteht, soll zum Verweilen einladen. Weitere Sitzgelegenheiten und eine neugepflanzte Baumreihe werden künftig den Übergang zwischen der freien Platzfläche und den östlich gelegenen Gebäuden der ehemaligen Kinderklinik bilden. In diesem Bereich des Platzes sind auch Fahrradständer vorgesehen, infomiert die Stadt Marburg.

Die Bauarbeiten am Firmaneiplatz beginnen am Montag, 4. Mai, im Bereich des künftigen Brunnens. Zunächst werden Tiefbauarbeiten, archäologische Grabungen sowie weitere Vorbereitungen für die Brunnenanlage durchgeführt. Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es allerdings zu Verzögerungen bei der Materiallieferung. Somit wird eine Fertigstellung der gesamten Platzfläche im Jahr 2020 – wie ursprünglich geplant – nicht möglich sein. Die Pflasterarbeiten auf der großen Platzfläche werden voraussichtlich erst 2021 fertiggestellt. Hierbei soll aber ein optisch sichtbarer Ausflug in die Geschichte entstehen: Der Grundriss des ehemaligen Hospitals der heiligen Elisabeth soll durch die Pflasterarbeiten auf dem Platz sichtbar gemacht werden. Der Grundriss wurde bereits bei früheren archäologischen Grabungen entdeckt.

Der Wochenmarkt, der auf dem Firmaneiplatz stattfindet, wird ab nächster Woche seinen Standort ein wenig ändern: Die Marktstände befinden sich ab Mittwoch, 6. Mai, nördlich der Elisabethkirche – mittwochs und samstags wie gewohnt von 7 bis 13 Uhr. Um verkehrlich erreichbar zu bleiben, wird es für den Firmaneiplatz eine Möglichkeit zur Notbefahrung geben, die aus der Deutschhausstraße durch einen Poller beschränkt wird. Die Firmaneistraße bleibt in zwei Richtungen befahrbar und wird zu einer Sackgasse.

Nach der Umgestaltung des Firmaneiplatzes ist zum Abschluss des letzten Bauabschnitts noch ein neuer Übergang zur Universitätsbibliothek geplant: Die südlich der Deutschhausstraße gelegene Platzfläche wird dafür umgestaltet. Dabei soll auch das Überqueren der Deutschhausstraße für Fußgänger und Radfahrer erleichtert werden. Geplant ist die Umsetzung für 2023.