Hiroshima und Nagasaki – Vor 75 Jahren geschah das Furchtbare

Kassel 29.07.2020 | Gastbeitrag von Ursula Wöll  Kurz hinter Cochem an der Mosel windet sich eine kleine Straße in die Eifel hoch. Es bieten sich die reizvollsten Ausblicke ins Tal. Oben liegt der Ort Büchel …

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Baumbesetzer im Danneröder Wald wollen ausharren – Forderung Weiterbau der A49 einstellen

In Teilbereichen hat es bereits Rodungen zur Schaffung der  A49-Trasse bei Dannerod gegben. Foto nn

Kassel 10.07.2020 (pm/red) Aktivisten im Dannenröder Wald lassen den Appell der DEGES die Besetzung zu beenden links liegen. Die DEGES plant mit der Rodung des Waldes ab dem 1. Oktober Fakten zu schaffen, wie inzwischen verlautbart wurde.  Dies solle geschehen, obwohl der gesellschaftliche Konflikt um die A49 noch nicht gelöst sei, teilen die Autobahngegner in einer Presseinformation mit. Hinzu komme, dass nach heutigem Baurecht der Bau der Autobahn nicht realisierbar sei, wie auch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigt habe.

Auch der Nachweis des öffentlichen Interesses an der Autobahn sei scheinheilig. Weder könne mit Sicherheit gesagt werden, ob es zu einer Entlastung der Anwohner an den Bundesstraßen komme, noch wurde eine Bürgerbefragung durchgeführt. Gesichert hingegen sei, dass durch den Bau der A49 Trinkwasserquellen in große Gefahr gebracht und ein unersetzlicher Naturraum zerstört werde. Die Besetzer sehen sich genötigt weiterhin gegen den Raubbau an der Natur zu agieren und lassen sich diesen Protest nicht durch eine der Hauptbeteiligten (DEGES) einschränken.

„Wenn wir gehen, wird die DEGES durch die Zerstörung dieses Waldes die Klimakrise weiter befeuern. Wenn wir die Auswirkungen unserer Umweltzerstörung minimieren und die 1,5 Grad Grenze einhalten wollen, dann müssen wir jetzt handeln. Dies bedeutet, sich aktiv gegen die Verbrechen, die vom Land Hessen, der DEGES und der Strabag begangen werden, zu stellen und sich für eine gerechte Verkehrswende einzusetzen“, fasst Tom Wünsche aus der Besetzung die Motivation von den Autobahnbaugegnern zusammen.

Sie appellieren an die DEGES, die Planung der A49 einzustellen. Außerdem appelliert die Besetzung an die Zivilgesellschaft weiter gegen den Bau der A49 und die bevorstehenden Baumfällungen zu protestieren, dies mit vielfältigen Mitteln zu tun, und die Arbeiten vor Ort aktiv zu verhindern.