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Digitalisierung mit der RegioApp – Wegweiser und Appetizer für regionale Lebensmittel

Kassel 10.07.2020 (pm/red) Wo kann man Lebensmittel für den täglichen Bedarf besorgen, die in der Nähe angebaut und veredelt werden? Wann haben entsprechende Geschäfte und Gastronomen geöffnet? Antworten will die Regio-App des Landkreises Marburg-Biedenkopf bieten für Smartphones und Tablet-PCs.  Mit der App für Smartphones und Tablet-PCs lassen sich nicht nur detaillierte Informationen zu den Produkten und deren Anbieter im Umkreis von bis zu 150 Kilometer einschließlich der Öffnungszeiten abrufen. „Die App hat eine Navigationsfunktion integriert, so dass Interessierte den Weg zur jeweiligen Verkaufsstelle, Hofladen oder Restaurant leicht finden können“, erläutert Heike Wagner, Leiterin des Fachbereichs Ländlicher Raum und Verbraucherschutz des Landkreises Marburg-Biedenkopf.

Derzeit beteiligen sich rund 50 Betriebe aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf an der RegioApp. Für Betriebe aus dem Landkreis ist die Beteiligung kostenfrei. Interessierte, die in die App aufgenommen werden möchten, können sich bei Margot Schneider vom Fachdienst Erzeuger-Verbraucher-Dialog der Kreisverwaltung melden. „Rohstoffe aus der Region, Verarbeitung in der Region, Vermarktung in der Region und Einsatz heimischer Futtermittel“, fasst Schneider zusammen. Nach dem Motto: „Je näher, desto regionaler, meint der Begriff Region dabei schwerpunktmäßig Marburg-Biedenkopf sowie die angrenzenden Landkreise. „Bei Produkten, die hier nicht zu erhalten sind, zählen aber auch Betriebe aus dem Land Hessen oder die Zertifizierung Geprüfte Qualität Hessen dazu“, erläutert Schneider.

Dass viele Verbraucherinnen und Verbraucher regionale konventionell erzeugte oder Bio- Lebensmittel suchen, hat auch die Online-Befragung zur Ökomodellregion gezeigt. „Die Unterstützung der heimischen Landwirtschaft (83 Prozent), kurze Transportwege (88 Prozent) und ein Beitrag zum Klimaschutz (64 Prozent) sind wichtige Kriterien, die für den Einkauf regional erzeugter Lebensmittel sprechen. Eine möglichst plastikfreie Verpackung, die Nähe zur Region, sowie einfache Verfügbarkeit spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle“, so Ilka Ufer, Koordinatorin der Ökomodellregion beim Landkreis.

Ein Großteil der Befragten kennt demnach bereits einen landwirtschaftlichen Betrieb oder hat Interesse mehr über die Landwirtinnen und Landwirte in der Region zu erfahren. 60 Prozent wünschen sich mehr Informationen zu regionalen Einkaufsmöglichkeiten und jeweils 50 Prozent wünschen sich einen Laden mit regionalen Lebensmitteln in Bio- oder konventioneller Qualität.

Weitere Informationen zu den Touren, der RegioApp sowie den regionalen Produkten aus dem Landkreis finden sich auf der Website der Kreisverwaltung.