Der fremde Ferdinand – Literarische Spurensuche von Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz entdeckt Ferdinand Grimm

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Tarifverhandlungen Universitätsklinikum Gießen Marburg: Fortsetzung 3. März

Kassel 11.02.2021 (pm/red)  „Keine Einigung, aber erste positive Signale“, fasst Fabian Dzewas-Rehm, Fachsekretär Gesundheit der Gewerkschaft ver.di in Mittelhessen den Verhandlungsauftakt am UKGM zusammen. „Die bisherige Verweigerungshaltung in den Tarifverhandlungen scheint gebrochen. Der Arbeitgeber hat erstmals wieder verhandelt, wenn auch noch kein schriftliches Angebot vorliegt. Teile des Angebots müssen strukturelle Verbesserungen sein.“

ver.di fordert ein Lohnplus von 5 Prozent, mindestens aber 175 Euro. Zudem stehen Fragen der Ausbildungsqualität, einer Anerkennung für langjährige Beschäftigte sowie eines kostenlosen Hessentickets analog der Landesbeschäftigten an den Kliniken im Fokus. Die Verhandlungen finden vor dem Hintergrund des laufenden Konflikts um eine verbesserte Eingruppierung statt. Streiks sind deshalb keineswegs vom Tisch. Fortgesetzt werden die Verhandlungen am 3. März. Zuvor wird die Tarifkommission der Gewerkschaft ver.di eine Bewertung vornehmen.

„Was uns aber fehlt ist eine Aussage zur Zukunftsperspektive. Wir brauchen eine verbindliche Arbeitsplatzsicherheit“, so Dzewas-Rehm. „Die Wissenschaftsminister*innen haben erst kürzlich zusätzliche finanzielle Verbesserungen für die Uniklinika gefordert. Zusätzliches Geld an den privaten Konzern darf es nur gegen klare Garantien für die Beschäftigten geben.“ ver.di sieht ausdrücklich das Land Hessen in der Verantwortung, hier Klarheit zu schaffen.

Die Tarifverhandlungen betreffen die ca. 7.800 nicht-ärztlichen Beschäftigten. Die verbliebenen Landesbeschäftigten sowie die Ärzt*innen werden von Tarifverträgen des Land Hessens erfasst.