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Daytrading – Wissenswertes zu Tagesgeschäften an der Börse

Kassel 08.03.2021 (pm) Mit Daytrading kann man binnen kurzer Zeit für einen Wachstum seines Kapitals sorgen. Allerdings sollten Anfänger wissen, dass es sich bei Tagesgeschäften an der Börse nicht um eine Möglichkeit handelt schnelles Geld zu verdienen. Um erfolgreich zu sein und Verluste zu vermeiden, sind Marktkenntnis, Know-how und die richtige Strategie wichtig. Wer sich bisher noch nicht mit Daytrading beschäftigt hat, sollte den Handel vorab mit einem kostenlosen Demokonto üben, denn das Risiko wird nur allzu oft unterschätzt.

Wie funktioniert Daytrading?

Konkret geht es beim Daytrading darum börsengehandelte Werte zu kaufen, um sie am selben Tag wieder zu veräußern und dabei einen Gewinn zu realisieren. Professionelle Daytrader wickeln sehr kurzfristige Termingeschäfte ab, bei denen ein Wert manchmal nur wenige Minuten und höchstens eine Stunde gehalten wird. Hohe Kenntnisse zum Marktverhalten sind essenziell. Je volatiler eine Kursbewegung ist, desto höher ist der Gewinn, sofern man richtig liegt. Allerdings sollten unerfahrene Trader bedenken, dass auch der vollständige Verlust des Einsatzes möglich ist. Eine Nachschusspflicht, wie sie früher der Fall war, besteht heute nicht mehr. Einige Anbieter haben Swap-Optionen im Programm. Da das Halten einer Position über Nacht oft mit Kosten verbunden ist, spielt diese Strategie beim Daytrading keine wirkliche Rolle. Wie bei jedem Handel mit Hebelprodukten, sollte man auch beim Tagesgeschäft auf geopolitische und anderweitige, die Börsenkurse beeinflussende Zeitpunkte achten und diese in seine Strategie einbinden.

Die passende Plattform finden

Wer im Internet nach einem Online Broker sucht, stößt auf eine Vielfalt verschiedener Websites und Werbeanzeigen. Die richtige Entscheidung trifft man, indem man seine eigenen Anforderungen an den Broker konkret definiert. Wer zum Beispiel vorab mit einem kostenlosen Demokonto arbeiten möchte, sollte den Vergleich mit Fokus auf diese Möglichkeit durchführen. Um die Gewinne beim Daytrading nicht unnötig zu schmälern, sollte der Online Broker mit günstigen Konditionen und kleinen Gebühren aufwarten. In der Gegenüberstellung der Anbieter wird schnell ersichtlich, welche Plattform den eigenen Kriterien entspricht und eine unkomplizierte Anmeldung sowie den Einsatz kleinerer Beträge pro Handel erlaubt.

Professionelles Daytrading beruht auf Marktkenntnis und Erfahrung

Wo es große Chancen gibt, sind die Risiken nicht weit. Man sollte die Chancen beim Daytrading nicht überbewerten und wissen, dass es sich bei Tagesgeschäften um eine sehr risikoreiche Art des Tradings handelt. Ein angemessenes Startkapital und Selbstdisziplin legen den Grundstein für einen erfolgreichen Handel. Vor dem Start lohnt es sich, die favorisierten Vermögenswerte über einen längeren Zeitraum zu beobachten und sich mit den äußeren Einflüssen auf die Kursbewegungen zu beschäftigen. Professionelle Trader verfolgen die tagesaktuellen Nachrichten und haben den Kursverlauf ihrer Optionen für mindestens eine Woche in der Rückschau im Überblick.

Fehler beim Daytrading vermeiden

Der Börsenstart und das Ende eines Handelstages sollten von unerfahrenen Daytradern gemieden werden. Von Märkten, die sich ganztags zwischen 20 und 30 Pips bewegt haben, sehen erfahrene Trader ebenfalls ab. Ohne ausreichend Erfahrung im Daytrading ist es ratsam, kleine Positionen einzusetzen und sein Startkapital so weitreichend wie möglich zu splitten. Das Setzen eines Tagesziels erweist sich meist als Fehler, da dieser Gedanke unter Druck setzt und unüberlegte Einsätze fördert. Daytrading kann sich lohnen, umschifft man die Fallstricke und beschäftigt sich vorab mit den Handelsinstrumenten und den Kursverläufen.