Objektkunst in Willingshausen: „Aus dem Körper“ von Richard Berners im Kulturhaus AnTreff

24.08.2021 (pm) Der Titel der Ausstellung „Aus dem Körper“ benennt die künstlerische Idee von Richard Berners anschaulich. Den Künstler und Kunsttherapeuten prägt seine langjährige Gestaltungsarbeit mit krebskranken Menschen. In seinen abstrakt gestaltetenen Objekten verschafft er …

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Schätze aus dem Astronomisch-Physikalischen Kabinett zu Gast im Hessischen Landesmuseum Kassel

Kassel 06.06.2021 (pm) In einer kleinen aber feinen Schau präsentiert das Hessische Landesmuseum vom 8. Juni bis 29. August 2021 ausgewählte Objekte aus dem Astronomisch-Physikalischen Kabinett, das in Vorbereitung auf eine Sanierungsmaßnahme zurzeit geschlossen ist. »Schätze aus dem APK« widmet sich Landgraf Wilhelm IV als Astronom, der mit seinen Uhren und Instrumenten Kassel in ein weltbedeutendes Zentrum der Astronomie verwandelte.

Links: Glanzstück und Technikwunder – die Planetenuhr von Landgraf Wilhelm IV. von Hessen-Kassel (1532 – 1592). Wilhelm IV. als einer der berühmtesten Astronomen des 16. Jahrhunderts berechnete selbst diese Uhr und baute sie zusammen mit seinem Instrumentenmacher Eberhard Baldewein. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Die Kabinettausstellung zeigt die bedeutendsten Stücke aus der Instrumenten-Sammlung Wilhelm IV und lädt Besucherinnen und Besucher zu einem Rundgang durch die Astronomie des 16. Jahrhunderts ein, den sie so nirgends sonst auf der Welt erleben können.

Vor 500 Jahren begann mit den Arbeiten von Nicolaus Copernicus die fundamentale Wandlung des Weltbilds. Die heliozentrische Idee, dass nicht die Erde, sondern die Sonne im Zentrum des Kosmos steht, wurde früh von den Mitarbeitern Wilhelms IV. vertreten. Wilhelm selbst gehörte neben dem Dänen Tycho Brahe und dem Nürnberger Astronomen Regiomontan zu den bedeutendsten Vertretern einer neuen Astronomie, die die genaue Beobachtung von Himmelsphänomenen in den Fokus rückte.

Die Messwerkzeuge des Copernicus, Regiomontanus und Brahe sind in den Wirren der Geschichte alle verloren gegangen. Allein Wilhelms Instrumente sind zu einem großen Teil noch vorhanden.

Wie plane ich meinen Museumsbesuch?

Die Anzahl der Besucher*innen insbesondere in den Sonderausstellungsbereichen ist gemäß der aktuellen Verordnung so beschränkt, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern problemlos eingehalten werden kann. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasenschutzes ist obligatorisch. Besucher*innen dürfen nur nach vorheriger Terminvereinbarung eingelassen werden. Buchen Sie ein Zeitfenster unter www.museum-kassel.de.

Kurzfristig Entschlossene können sich bei freien Kapazitäten auch direkt vor Ort über die App »Einfach besuchen« registrieren. Dazu benötigen Sie lediglich ein Smartphone mit QR-Code-Scanner. Die App muss nicht installiert werden. Unsere Mitarbeiter*innen vor Ort sind bei Bedarf gerne bei der Registrierung behilflich. Am Besuchstag vor Ort nehmen Sie dann noch eine Bestätigung Ihres Besuchs vor.