„Mär vom aufgeblähten deutschen Staat“ per Datencheck entkräftet

16-02-2024 (pm/red) Anders als bisweilen behauptet, sind die Staats- und Sozialausgaben in Deutschland weder im internationalen noch im historischen Vergleich besonders hoch – und zuletzt auch keineswegs stark gewachsen. Das zeigt eine neue Datenanalyse des …

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Bundestagswahl 2021: Die LINKE lädt zur Diskussion über Afghanistan

13.09.2021 (pm) Die Niederlage der NATO in Afghanistan und die Rückkehr der Taliban an die Macht haben diejenigen Parteien in Erklärungsnot gebracht, die fast 20 Jahre dem Einsatz der Bundeswehr zugestimmt haben. Die LINKE Marburg-Biedenkopf will über die aktuelle Situation in Afghanistan informieren und darüber reden, welche Lehren für eine künftige Außenpolitik gezogen werden sollten. Zu Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Bundeswehr in Afghanistan – aus der Niederlage nichts gelernt?“ wird für  Freitag, 17. Sept., 17 Uhr, in das  Ufercafé Gischler am Bootsverleih mit Matin Baraki, in Afghanistan geborener Marburger Politikwissenschaftler und Christine Buchholz, verteidigungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion und Kandidatin auf der hessischen Landesliste der LINKEN, eingeladen.

Als die USA 2001 als Vergeltung für 9/11 Afghanistan überfielen, versicherte die rot-grüne Bundesregierung „uneingeschränkte Solidarität“ und zog mit in den Krieg. Obwohl allein die USA über 2 Billionen Dollar ausgaben und eine der größten Armeen der Region schufen, blieb die Begeisterung für die Besatzer verhalten, denn 170.000 Menschen starben, die Wirtschaft blieb abhängig von Auslandshilfe und Drogenanbau.

Spätestens mit der Niederlage der NATO in Afghanistan sei klar geworden, dass militärische Auslandseinsätze, die DIE LINKE stets abgelehnt hat, keine Probleme lösen, sondern sie verschlimmern. Deshalb könne die Lehre nicht sein, Kampfdrohnen anzuschaffen, aufzurüsten und China ins Visier zu nehmen.  DIE LINKEn fordert einen außenpolitischen Kurswechsel  damit sich Afghanistan nicht wiederholt.

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