Gerhardt-von-Reutern-Haus Willingshausen: Millioneninvestition mit klandestiner Planung

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Zusätzliche Angebote der Hochschulen sollen Studierenden durch die Corona-Pandemie helfen

30.12.2021 (pm) Mit zusätzlich 980.000 Euro unterstützt das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst im laufenden Wintersemester die Hochschulen, um Auswirkungen der Corona-Pandemie bei Studierenden im Hinblick auf psychologische, soziale oder fachliche Aspekte abzumildern. Die Mittel werden über das Förderprogramm „Hohe Qualität in Studium und Lehre, gute Rahmenbedingungen des Studiums“, kurz QuiS, zur Verfügung gestellt. QuiS fördert den Studienerfolg von Studierenden, die aufgrund ihrer Biografie, sozialer Faktoren oder Beeinträchtigungen erschwerte Rahmenbedingungen im Studium haben.

„Die Corona-Pandemie trifft alle Studierenden. Aber einige brauchen gezielte Unterstützung, damit sie am Ball bleiben können – etwa, weil sie in der Pandemie stressempfindlicher sind, sich selbst weniger motivieren können oder eher an Studienabbruch denken. Zusätzliche Beratungs- und Hilfsangebote können in dieser Situation den Studienverlauf entscheidend beeinflussen“, so Wissenschaftsministerin Angela Dorn. „Mit den Mitteln für Corona-Sondermaßnahmen unterstützen wir zum Beispiel Betreuungsangebote, Coachings oder psychologische Unterstützung über die bestehenden Strukturen hinaus. Möglich sind auch Maßnahmen, um die Interaktion und soziale Vernetzung von Studierenden anzustoßen. Die Hochschulen entscheiden selbst nach Bedarf, welche konkreten Zusatzangebote geschaffen werden. Gemeinsam haben wir so während der Corona-Pandemie nicht nur die fachliche Seite des Studienerfolgs, sondern auch das emotionale und gesundheitliche Wohlbefinden der Studierenden im Blick.“

Die TU Darmstadt beispielsweise richtet Tutorien für internationale Studierende ein, die einen niedrigschwelligen Zugang zu Beratung auf Augenhöhe bieten und über Lerngruppen helfen, fachliche Defizite auszugleichen. Angebote zur Bewegung zielen darauf ab, Studierende aus der sozialen Isolation herauszuholen. Eine Ausweitung der psychologischen Beratung und Betreuung streben die Technische Hochschule Mittelhessen, die Hochschule Geisenheim University sowie die Philipps-Universität Marburg an, um Studierende in der Fortführung ihres Studiums unter erschwerten Bedingungen zu unterstützen. Die Hochschule Darmstadt bietet ein Programm zur Stärkung der Resilienz für Studierende an. Die Uni Kassel hat zusätzliche Workshop-Angebote wie „Homestudy: Selbständig – Motiviert – Zielgerichtet“ ins Leben gerufen, die vor allem auf mentale Unterstützung setzen.

Das Förderprogramm QuiS wird aus Mitteln des „Zukunftsvertrags Studium und Lehre stärken“ des Bundes finanziert. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hatte bereits im Sommer eine Förderung in Höhe von 97,8 Millionen Euro für die Jahr 2021 bis 2025 an die Hochschulen in Hessen vergeben. Die Mittel werden für die Verbesserung der Qualität von Lehre sowie ein chancengerechtes und diskriminierungsfreies Studium eingesetzt. Mit einem Teil der Mittel können die Hochschulen Hybridkonzepte umsetzen, die Präsenzlehre und digitale Veranstaltungen zusammenführen und die Erfahrungen aus der Pandemie für innovative Lehrveranstaltungsformate nutzbar machen. Die 980.000 Euro für die Abmilderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie stehen den Hochschulen nun zusätzlich zur Verfügung.