Ausstellung im Landesmuseum: Reise zum Vesuv – Anfänge der Archäologie am Golf von Neapel

22.11.2022 (pm/red) Die Ursprünge der Antikenbegeisterung am Hofe der Landgrafen von Hessen-Kassel, die Italienreisen des Gelehrten Simon Louis du Ry und die Anfänge der Archäologie am Golf von Neapel stehen ab Freitag, den 25. November …

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Kunstausstellung angehender Erzieher/innen: Gefühlsraum – mehr Zeit für Kunst

Kunst als Reflektion der eigenen Persönlichkeit ist Teil der Teilzeitumschulung zur Erzieherin bei Arbeit und Bildung e.V. und erbringt ansprechende Erbnisse, hier das Bild von Franziska Gleim.

18.02.2022 (pm/red) Auf den ersten Blick sehe ich Chaos, dann einen Strudel, der mich immer weiter hypnotisiert und in seinen Bann zieht. Erst auf den dritten Blick entdecke ich die Tänzerin, mit einfachen Pinselstrichen gezeichnet, die im Zentrum des Sturmes versucht die Balance zu halten. Franziska Gleim, die Künstlerin hinter dem beschriebenen Werk, ist eine von 18 angehenden Erzieher/innen. Im Rahmen der Umschulung zur Erzieherin bei Arbeit und Bildung e.V. setzt sie sich nicht nur mit Inhalten wie der Entwicklung des kindlichen Spielens und der gewaltfreien Kommunikation auseinander, sondern auch ganz praktisch mit dem Thema Kreativität.

Alle Teilnehmenden der Umschulung bekamen die Aufgabe, einen Aspekt des Gelernten im Themenbereich Kommunikation in kreativer Form auf Papier zu bringen. Franziska Gleim entschied sich für Acrylfarben auf Tonkarton: „Für mich ist es wichtig, Kommunikation mit Menschen positiv und angenehm zu führen, auch wenn alles um einen herum manchmal chaotisch, laut und negativ ist. Es ist wie ein Tanz.“

Ich wandere weiter durch die Ausstellung unter dem Titel „Gefühlsraum – mehr Zeit für Kunst“ und stoße auf Titel wie „(sich) kennen lernen“ von Lena Schäfer, „Streit“ von Joud Khazuran und „sich akzeptieren“ von Sovena Ochs. Jedes der Werke sieht anders aus, doch alle haben eines gemeinsam: die Künstler/innen scheinen sich voll Gefühl in den Schaffensprozess begeben zu haben. „Diese Ausbildung ist wie Therapie und fördert unsere persönliche Entwicklung“, beschreibt Melissa Karatay die Entstehung ihres Werkes.

„Um mit Menschen zu arbeiten ist es wichtig, sich selbst, die eigene Geschichte und Persönlichkeit zu reflektieren,“ erfahre ich im Gespräch mit Sarah Allig. Ihre Kollegin Laura Gasse ergänzt: „Die Entwicklung einer guten pädagogischen Haltung ist, neben der Erarbeitung theoretischen und praktischen Wissens aus dem pädagogischen Bereich, ein wesentlicher Bestandteil in unserem Umschulungsprojekt.“ Die Kunstausstellung in den Räumen von Arbeit und Bildung e.V. in der Ernst-Giller-Straße 20 ist online zu sehen.

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