Darum strahlen Perowskite hell: Forschungsteam der Physik erklärt Materialeigenschaften zukunftsweisender Halbleiter

05.06.2024 (pm/red) Es klingt paradox: Das Halbleitermaterial Perowskit ist zu besonders hellem Leuchten fähig, obwohl sein Grundzustand auf dunklen Exzitonen beruht. Warum das so ist, hat ein europäisches Forschungsteam unter Marburger Leitung beleuchtet, indem sie …

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Digitale Kommune@Hessen: 720.000 Euro für Marburg im Pilotprojekt „Dashboard“

04.03.2022 (pm/red) Großer Bahnhof für die Digitalisierung: Sechs Städte in Hessen haben heute insgesamt 4,137 Mio. Euro als Förderung smarter Kommunen aus dem Programm „Starke Heimat Hessen“ erhalten. In einer Runde mit gut 40 Teilnehmenden übermittelte Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus die Bescheide. Marburg erhält 720.000 Euro für die Entwicklung eines eGovernment Service- und Analyse-Dashboards, wird aus dem Rathaus mitgeteilt.

Sie liegen nicht im gleichen Landkreis, sondern quer über Hessen verteilt. Dennoch arbeiten Marburg und die Städte Gießen, Wetzlar, Limburg, Fulda, Offenbach als „Digitale Kommune@Hessen“ zusammen um Digitalisierungsprojekte umzusetzen. Für drei Projekte gab es heute Geld aus Wiesbaden.

720.000 Euro erhält die Stadt für das „eGovernment Service- und Analyse-Dashboard“. Es ist als offene Plattform geplant, mit der Nutzungskennzahlen, Nutzungsfeedback und Web-Nutzungsanalysen generiert und anschaulich dargestellt werden können.  Bislang nehmen die Städte und Gemeinden zwar viele Onlineservices in Betrieb. In Marburg sind es rund 50 Leistungen – vom Anwohnerparken über die Hundesteueranmeldung bis zu Zuschuss-Anträgen – die mittlerweile komplett online erledigt werden können. Überprüfen lassen sich Nutzungshäufigkeit, Nutzungsabbrüche, Zahlungsarten oder genutzte Authentifizierungsarten aber bislang kaum. 

Genau solche Informationen braucht es aber, um das Online-Angebot nutzerfreundlich zu gestalten. Mit dem künftigen Dashboard als Schnittstelle soll jede Kommune Nutzungszahlen aus vielen verschiedenen technischen Umsetzungen auf Knopfdruck als Open Data maschinenlesbar bereitstellen können. Das bringt mehr Transparenz, Optimierung, Standardisierung und Partizipation bei der Verwaltungsdigitalisierung in den Fachämtern sowie bei den Bürgerinnen und Bürgern.

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