Ausstellung im Landesmuseum: Reise zum Vesuv – Anfänge der Archäologie am Golf von Neapel

22.11.2022 (pm/red) Die Ursprünge der Antikenbegeisterung am Hofe der Landgrafen von Hessen-Kassel, die Italienreisen des Gelehrten Simon Louis du Ry und die Anfänge der Archäologie am Golf von Neapel stehen ab Freitag, den 25. November …

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Ausstellung „Leere Brisanz“ im Atelier Zwischen den Häusern

Maria Gibert zeigt in ihrer Fotoserie „Schönes Leben“ die Auswirkungen exzessiven Konsums und ist eine Hommage an den dystopischen Roman von Aldous Huxley „Brave New World“.

22.03.2022 (pm/red) Ab dem 27. März betrachten Maria Gibert, Maren Goldenbaum-Henkel, Brigitta Höppner, Heilwig Jacob und Silke Rath gedankliche, biografische und emotionale Leerstellen im Atelier „Zwischen den Häusern“.

Fluchtkoffer mit leeren Seiten und leere Wortnetze

In den Räumlichkeiten von Ursula Eske befinden sich Fluchtkoffer mit leeren Seiten, leere Wortnetze, geleerte Gedanken, entleerte Bücher sowie Kunstwerke vom „leeren Konsum“. Die fünf Hamburger Künstlerinnen entlocken ausgesetzten Büchern verborgene Botschaften und werfen entlarvende Blicke auf eine von Konsum stumpf gewordene Gesellschaft. Sensibel zeigen sie die zerbrechliche Welt Demenz-Erkrankter und hinterfragen die identitätsstiftende Kraft von Sprache und Heimat.

Familiäre Imperative und Erwartungshaltungen werden aufgedeckt, Systeme, die ganze Familien in Leere zurücklassen. Mit enorm künstlerischer, wie auch gedanklicher Wucht entsteht eine nahezu physisch spürbare Leerstelle, ein Ort, der verlassen ist.

Denn was bleibt, wenn etwas Wichtiges fehlt? Die Frage erhält im Kontext der Ausstellung „Leerstellen“ durch die Pandemie eine tragische Brisanz. Der kulturellen wie individuellen Isolation nähern sich die Künstlerinnen auf ganz unterschiedliche, teils hochpersönliche, teils sozialkritische Weise: sie dokumentieren ungeschönt die leeren Stellen in der Gesellschaft und der Familie.

Neue Lichtinstallation im Gewölbekeller

Parallel zur Ausstellung „Leerstellen“ zeigt Ursula Eske eine neue Lichtinstallation im Gewölbekeller: ein Netzwerk von Punkten, Linien und Spitzen – innere Geschlossenheit, verdichtet zu einem eigenständigen Gebilde. Dieser Schwarm verhält sich nach eigenen Regeln.
Wer diese geheimnisvolle Gestalt und die eigene Haltung zu den künstlerischen Leerstellen in Person erleben möchte, kann dies unter Einhaltung der tagesaktuellen Corona-Auflagen noch bis zum 15. Mai.

Vernissage 27. März 2022, 15 Uhr
Atelier IZHI, Zwischenhausen 7-9, Marburg
Öffnungszeiten Do 16 Uhr – 18 Uhr, Sa 12 Uhr – 15 Uhr
www.atelier-zh.de

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