Ausstellung im Landesmuseum: Reise zum Vesuv – Anfänge der Archäologie am Golf von Neapel

22.11.2022 (pm/red) Die Ursprünge der Antikenbegeisterung am Hofe der Landgrafen von Hessen-Kassel, die Italienreisen des Gelehrten Simon Louis du Ry und die Anfänge der Archäologie am Golf von Neapel stehen ab Freitag, den 25. November …

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Zum 300. Geburtstag von Johann Heinrich Tischbein d. Ä. werden Deckengemälde restauriert

Wachsfacingabnahme zur Restaurierung eines Tischbein-Gemäldes. Foto MHK

24.10.2022 (pm/red) Mit Unterstützung der »Sonja und Dr. Rolf Kahn-Stiftung« unter dem Dach der Kasseler Bürgerstiftung sowie des Museumsvereins Kassel e.V. hat die Museumslandschaft Hessen Kassel zwei großformatige Deckengemälde von Johann Heinrich Tischbein d. Ä. restauriert. Die Gemälde »Apoll und die Künste«, »Minerva und die Wissenschaften« sowie ein weiteres Deckengemälde werden Teil der Sonderausstellung »Der Maler als Zeichner – der Zeichner als Maler« sein, die anlässlich des 300sten Jubiläums des ehemaligen Kasseler Hofmalers am 28. Oktober 2022 in Schloss Wilhelmshöhe eröffnet wird.

Festigung der Farbschicht eines Gemäldes. Foto MHK

Ursprünglich zierten die Gemälde die Galerie im Residenzschloss der Landgrafen, das bekanntlich 1811 abbrannte. Glücklicherweise konnten sie gerettet werden, gerieten jedoch bald in Vergessenheit und gelangten zunächst in das Jagdschloss Wabern. Später wurden sie in Schloss Weilburg an der Lahn eingelagert. Dort war der ursprüngliche Kontext zu Kassel offensichtlich nicht mehr bekannt, so dass sie auf dem Dachboden lagerten, bis sie im Zuge der Gründung der Museumslandschaft Hessen Kassel wieder in den Blick genommen wurden.

Nicola Mütterthies, links, Susanne von Baumbach, Dr. Malena Rotter, Lena Pralle vor dem Gemälde »Minerva und die Wissenschaften«. Foto Foto-Katrin-Venhorst MHK

Erst im Zuge der Vorbereitungen zum 300. Geburtstag Tischbeins 2022 habe eine eingehende Beschäftigung mit den Deckengemälden stattgefunden, informiert die MHK. Aufgrund der Lagerumstände waren sie in einem sehr schlechten Zustand, zeigten deutliche Schäden und Veränderungen. Eine Restaurierung war dringend angedacht und konnte mit Unterstützung der Stiftungen kurzfristig beauftragt werden.

Alle drei Gemälde werden im Verlauf der Sonderausstellung in einem gesonderten Kabinett in ihrer ganzen Pracht zu bewundern sein. Da die Restaurierung teilweise erst nach der Eröffnung abgeschlossen werden kann, wird die Präsentation in Etappen erweitert.

 

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