„Mär vom aufgeblähten deutschen Staat“ per Datencheck entkräftet

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20 Fundstücke zur Marburger Stadtgeschichte präsentiert

Eine „Historische Fotokiste“ mit fotografischen Zeugnissen aus Marburg von Hartmut Möller. Foto Sabine Preisler

29.11.2022 (pm/red) Menschen aus Marburg waren aufgerufen, auf ihrem Dachboden, im Keller oder in Schubladen nach Fundstücken von gestern und heute für ein Museum von Morgen zu suchen. An zwei Tagen präsentierten jetzt Marburger/innen im Rathaussaal ihre Alltagsgegenstände und Fotografien verbunden mit ihren persönlichen Erinnerungen bei einer öffentlichen Veranstaltung vor laufender Kamera.

Zu den werdenden Exponaten gehört ein Bierseidel der alten Brauerei oder ein Video vom Fest am Biegeneck, die Buttonsammlung von der Friedensbewegung bis zur Marburger Aktion gegen Berufsverbote, der Becher vom Unisommerfest, Wahlplakate aus einer anderen Zeit, Erinnerungen an die Siedlung am Krekel oder an die Sommerkonzerte auf der Schlossparkbühne.

Nachdenken auf dem Weg zu einem Stadtmuseum

Die Aufzeichnungen von Präsentationen mit ganz unterschiedlichen Perspektiven zur Marburger Geschichte rücken in den Mittelpunkt einer Ausstellung, die ab 10. Februar 2023 wiederum im Rathaus gezeigt wird. Ziel ist eine zeitgemäße Form der Geschichtsvermittlung – passend zu den Stadtjubiläumsschwerpunkten „Marburg erinnern“ und „Marburg erfinden“. 

Die digitale und analoge Schau „Stück für Stück“ versteht sich wie zuvor die städtische Präsentation der „Stadtgeschichte/n“ als ein Beitrag zum Nachdenken auf dem Weg zu einem Stadtmuseum. „Wir möchten Ihre Fundstücke sehen und Ihre Erinnerungen hören, damit unsere Stadtgeschichte von möglichst vielen sozialen Gruppen interessant erzählt wird. Wir möchten dabei möglichst keine Stimme überhören und keine Stolperfalle übersehen“, erläuterte Stadträtin Dinnebier.

 

 

 

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