Technische Umstellung – das Marburger. wird umgebaut und braucht Unterstützung

09.02.2026 (red) Inzwischen 16 Jahre existiert das Marburger. als Online-Medium und gehört für viele Leserinnen und Leser zur regelmäßigen Lektüre. Von manchen wird es von Anfang an ab Jahresanfang 2010 gelesen und genutzt. Artikel aus …

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Deutsches Studierendenwerk: Rückstau bei Sanierung von Mensen und Caféterien – Eine mickrige Milliarde jährlich für alle Bundesländer zur Hochschulsanierung

10.02.2026 (pm/red) Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hat am  9. Februar ein Sofortinvestitionsprogramm vorgestellt, mit welchem die Modernisierung und Sanierung von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen beschleunigt werden soll. Aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes stehen den Ländern demnach dafür in den Jahren 2026 bis 2029 jährlich bis zu einer Milliarde Euro zur Verfügung, wird mitgeteilt.

Anfang gemacht –  tatsächlicher Finanzbedarf liegt bei einem Vielfachen  

Matthias Anbuhl, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Studierendenwerks kommentiert : „Mit ihrem gemeinsamen Programm schaffen Bund und Länder nunmehr Klarheit darüber, mit welchen Finanzvolumina und unter welchen rechtlichen Rahmenbedingungen die Länder die dringend nötige Sanierung von Hochschul- und Wissenschafts-Bauten angehen können. Damit ist ein Anfang gemacht, um den immensen Sanierungsstau in unserem Hochschulsystem angehen zu können – wenngleich der tatsächliche Finanzbedarf bei einem Vielfachen dessen liegt, was Bund und Länder nun vereinbart haben.“

Vier Milliarden Euro Rückstau zur Sanierung von Mensen und Caféterien  

Allein für die Sanierung ihrer Mensen und Caféterien würden die Studierendenwerke mindestens vier Milliarden Euro benötigen, wird in der Stellungnahme des DSW klargestellt  Die Länder seien gefordert, im Dialog mit den Studierendenwerken die dringendsten, akutesten Sanierungsfälle zu identifizieren und bei der Mittelvergabe einzuplanen.

Campus und soziale Infrastruktur sind unverzichtbare Elemente in integrierter Campusplanung, wird vergegenwärtigt. Dazu brauche es ein ganzheitliches Verständnis des Campus, einschließlich der sozialen Infrastruktur.

„Wir brauchen intakte Räume – vom Hörsaal übers Labor bis zur Mensa. Dem muss eine integrierte Campusplanung Rechnung tragen. Gemäß des vom Wissenschaftsrat geprägten Konzepts der ‚Zwischenräume‘ müssen die Flächen und Räume für Forschung, Studium und Lehre stärker miteinander verbunden oder durchmischt werden“, so der DSW-Vorstandsvorsitzende. 

„Gebäudesanierung und integrierte, ganzheitliche Campusplanung müssen Hand in Hand gehen.“

Die Mensa zum Beispiel sei ein Ort des guten, gesunden, preisgünstigen Essens, aber auch ein Ort des Austauschs, der Begegnung – und in Zukunft stärker auch ein Ort des Lernens, so Anbuhl abschließend.

Zur Universitätsstadt Marburg gehört der Campus Lahnberge, hier der 2014 eingeweihte Neubau der Chemie. Nahversorgung und eine Mensa, die diesen Namen verdient, sucht Mensch vergebens. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Redaktionelle Anmerkung:
In Marburg kann der Campus Lahnberge als Musterbeispiel für Vernachlässigung, Unterlassung und Fehlplanungen besichtigt werden. Seitens der Stadt Marburg wurde von der Rot-Grünen Koalition die gebotene ganzheitliche Betrachtung beharrlich verweigert. Man wollte die Umsätze in der Innenstadt halten und hat eine nackte Gebäudeplanung betrieben. Für Leerstände in der Oberstadt und Verödung der Innenstadt haben dann Online-Handel und die unterentwickelte Stadtplanung gesorgt.

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