Besser spät als nie: Sexuelle Männergesundheit ist der perfekte Jahresvorsatz

Zum entspannten Leben gehört ein gutes Körpergefühl. Bildquelle pixabay.com
13.02.2026 (pm/red) Neujahrsvorsätze haben einen schlechten Ruf – nur etwa acht Prozent aller guten Absichten überleben das erste Quartal. Wer sich die eigene Gesundheit auf die Fahnen geschrieben hat, sollte aber unbedingt größere Ausdauer an den Tag legen. Besonders die sexuelle Männergesundheit fristet oft ein Schattendasein: Zwar betrachten nahezu alle Männer die eigene Fitness und Leistungsfähigkeit als ihr wichtigstes Gut, doch bei Erektionsproblemen nimmt nur eine Minderheit professionelle Hilfe in Anspruch. Tatsächlich behandelt werden sogar weniger als sieben Prozent. Zeit, das zu ändern – denn es ist nie zu spät, aktiv zu werden.
Erektionsstörungen sind häufiger als gedacht
Erektionsprobleme sind kein peinliches Stigma – tatsächlich ist man(n) damit in guter Gesellschaft: Etwa jeder fünfte Erwachsene hierzulande kennt dieses Phänomen aus eigener Erfahrung. Doch während bei jüngeren Männern unter 40 häufig psychische Faktoren wie Stress oder Leistungsdruck eine Rolle spielen, überwiegen ab 50 Jahren organische Ursachen. Doch für beide Gruppen muss Potenzschwäche kein unüberwindliches Schicksal sein: Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf können das Risiko für Potenzprobleme um bis zu 30 Prozent senken.
Moderne Behandlungsmethoden bieten diskrete Unterstützung
Wer aktiv bleibt und auf eine gesunde Lebensführung achtet, trägt damit also auch zu einer funktionierenden Libido bei. Doch auch wenn sich das Problem dadurch nicht beseitigen lässt, muss das kein Grund zur Resignation sein. Auch dann nicht, wenn man für die eigene Potenz keine Tabletten schlucken will: Neben medikamentösen Therapien hat sich die Penispumpe als besonders effektive und nebenwirkungsarme Option etabliert. Eine überwiegende Mehrheit aller Männer, die ihre sexuelle Leistungsfähigkeit auf diesem Wege verbessern wollen, sprechen von positiven Effekten.
Die Verbindung zwischen partnerschaftlicher Harmonie, allgemeiner Gesundheit und sexueller Funktion ist wissenschaftlich übrigens gut belegt. Männer in sehr gutem Gesundheitszustand sind zu fast 80 Prozent sexuell aktiv, bei schlechtem Gesundheitszustand liegt die Quote jedoch nur bei einem Bruchteil dieses Wertes. Besonders folgende Faktoren wirken negativ auf die sexuelle Potenz:
- Stress: Nur 20 Prozent der Männer gehen gesund mit Belastungen um
- Bewegung: Sport ist ein wichtiger Hebel gegen die erektile Dysfunktion
- Rauchen: Verdoppelt das Risiko für Erektionsstörungen
- Alkohol: Bereits ab 0,4 Promille sind Probleme keine Ausnahme mehr
Wenn Paare diese Faktoren kennen und berücksichtigen, ist das bereits ein großer Schritt hin zu einem (wieder) erfüllten Liebesleben. Übrigens lässt sich die Penispumpe hervorragend ins gemeinsame Liebesspiel einbeziehen, während man andere Geräte am besten komplett abschaltet.
Auch die männliche Sexualität ist komplexer, als gemeinhin angenommen wird
Ein in diesem Zusammenhang oft unterschätzter Faktor ist der Medienkonsum. Was Pornos im Kopf bewirken, zeigt sich besonders bei jüngeren Männern: 23 Prozent der unter 35-Jährigen berichten von Erektionsproblemen beim Sex mit einer realen Partnerin beziehungsweise einem realen Partner, während die virtuelle Stimulation problemlos funktioniert.
Experten empfehlen in solchen Fällen eine mehrwöchige Pause des Pornokonsums, um das Belohnungssystem des Gehirns neu zu kalibrieren. Nicht wenige Fachleute empfehlen in diesem Zusammenhang übrigens nicht nur einen Pornostopp, sondern ein möglichst weitgehendes „Digital-Detox“, da die permanente Reizüberflutung zu einem dauerhaften Unruhezustand führen kann, der die körperliche Lust zusätzlich ausbremst.
Doch damit ist nur ein kleiner Teil der komplexen Zusammenhänge im Hinblick auf die männliche Erektion und Erregung beschrieben. Tatsächlich wird in jeder einzelnen Untersuchung deutlich, wie eng Körper und Psyche auch und gerade bei Männern miteinander verknüpft sind. Wer seine sexuelle Gesundheit verbessern möchte, sollte daher ganzheitlich denken und sowohl körperliche als auch mentale Aspekte berücksichtigen.
Fazit: Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt für neue Vorsätze
Die sexuelle Gesundheit verdient einen festen Platz auf der Liste der Jahresvorsätze. Ob durch Lebensstiländerungen, offene Gespräche in der Partnerschaft, durch professionelle Unterstützung oder einer individuellen Kombination, die Möglichkeiten sind vielfältig. Am wichtigsten ist natürlich der erste Schritt in die entsprechende Richtung. Denn wenn es um die eigene Gesundheit geht, gilt tatsächlich: besser spät als nie.


