„Wahlprüfsteine“ des Marburger Bündnisses „Nein zum Krieg!“ zur Kommunalwahl am 15. März
12.02.2026 (pm/red) Anlässlich der Kommunalwahl hat das Marburger Bündnis „Nein zum Krieg!“ friedenpolitische „Wahlprüfsteine“ aufgestellt. Das Bündnis beobachtet mit Sorge die Veränderungen der letzten Jahre im Hinblick auf die Kriege und Konflikte in der Welt, die bei auch in Deutschland Militarisierung und Aufrüstung zur Folge hatten und in der Forderung nach Kriegstüchtigkeit gipfelten.
Mit den Forderungen solle auf kommunaler Ebene ein Beitrag zu Frieden
geleistet werden, teilt das Bündnis mit.
Zentrale Forderungen sind:
– Förderung der gewaltlosen Konfliktbearbeitung und Friedensbildung in
Tageseinrichtungen für Kinder, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen
– Einrichtung eines Beratungsangebotes für Kriegsdienstverweigerer vor dem
Hintergrund der Diskussion der Wiedereinführung der Wehrpflicht
– Einsetzen gegen die Zunahme militärischen Einflusses in Marburg und
Umgebung
– Keine Einführung eine „Veteranentages“ im Landkreis Marburg-Biedenkopf
– Keine Kooperation mit der Bundeswehr zu Reaktivierung von Militärstandorten (u. a. Stadtallendorf)
– Unterstützung zivilgesellschaftlicher Initiativen, die Geflüchteten helfen
– Eintreten gegen den massiven Ausbau der Rüstungsindustrie
– Ausbau an der Beteiligung im internationalen Städtebündnis „Mayor for
Peace“ gegen Atomwaffen
– Unterstützung des ICAN-Städteappells zur Abschaffung von Atomwaffen
– Einsetzen gegen „nukleare Beteiligung“ und gegen die Stationierung
erstschlagsfähiger US-Mittelstreckenwaffen
– Einsetzen gemäß Art. 69, Absatz 1 und 2, gegen weitere Aufrüstung und
gegen Kriegsvorbereitungen


