„Mär vom aufgeblähten deutschen Staat“ per Datencheck entkräftet

16-02-2024 (pm/red) Anders als bisweilen behauptet, sind die Staats- und Sozialausgaben in Deutschland weder im internationalen noch im historischen Vergleich besonders hoch – und zuletzt auch keineswegs stark gewachsen. Das zeigt eine neue Datenanalyse des …

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Fünf Malteser, Ritter Malte und der Weltrekord in Dauerreanimation

Den Weltrekordversuch des Malteser Hilfsdienst Marburg in Dauerreanimation vom 1. bis 3. September mit Finale um 15.00 Uhr am Samstagnachmittag im Bürgerhaus Heskem-Mölln findet Rhönrad-Weltmeisterin Laura Stullich eine gute und wichtige Sache. 'Erste Hilfe' leisten zu können sei nun einmal schlichtweg lebensnotwendig. Und genau darum gehe es schließlich mit dieser spektakulären Aktion, sagte Stullich. Schließlich wolle der Malteser Hilfsdienst im Ebsdorfergrund Ausbildung, insbesondere solche für Kinder und Schüler aufbauen und ausbauen. So wird Laura Stullich am Samstag in den Ebsdorfergrund, in das Bürgerhaus Heskem-Mölln, kommen. Sie will dabei sein und den dann sicherlich völlig erschöpften Akteuren gratulieren und ihren Respekt und ihre Anerkennung bekunden. Foto Hartwig Bambey

Marburg 31.8.2011 (yb) In Heskem-Mölln im Ebsdorfergrund beginnt am Donnerstag, 1. September 2011, ein besonderer Weltrekordversuch. Um 23.00 Uhr starten im dortigen Gemeinschaftshaus fünf ausgebildete Rettungssanitäter des Malteser Hilfsdienstes ihren Versuch den Weltrekord in Dauerreanimation zu überbieten. Der gegenwärtige Weltrekord liegt bei 36 Stunden ununterbrochener „Wiederbelebungsarbeit“, also künstlicher Beatmung und Herzdruckmassage, wie sie in vielen Notfällen vor Ort, ob an einem Badesee oder bei Unfallgeschehen, zur Anwendung kommen. Es versteht sich von selbst, dass das Vorhaben des Malteser Hilfsdienstes an einem Dummy vonstatten geht.

Genau genommen sind es sogar zwei Dummies die pausenlos und – bei Personenablösung nach einigen anstrengenden Minuten –  dann im Wechsel beatmet werden und Herzdruckmassagen bekommen. 40 Stunden hat sich die Mannschaft aus fünf Malteser Rettungssanitätern (m/w) als neue Weltrekordzeit vorgenommen. Daher startet das ungewöhnliche Unternehmen um 23.00 Uhr am Donnerstag und soll und kann oder könnte – wie Gudrun Zimmermann von Malteser-Hilfsdienst in Marburg versicherte – dann am Samstag, 3. September um 15.00 Uhr gelingen resp. gelungen sein.

Erste Beigeordnete Elisabeth Newton, Michaela Daum vom Malteser Hilfsdienst, Bürgermeister Andreas Schulz, Grudrun Zimmermann, Malteser Hilfsdienst, und Ortsvorsteher Bruno Weimer mit dem Plakat für die Großaktion am ersten Septembersamstag auf der Rathaustreppe. (Foto Carina Zimmermann)

Länger laufen schon die Vorbereitungen, der Ortsvorsteher kümmert sich um gebotene Unterstützung in seinem Dorf seitens örtlicher Vereine und besorgt Sitzgarnituren für die zahlreich erwarteten Besucher und Neugierigen. Selbstverständlich ist der Bürgermeister der Gr0ßgemeinde Ebsdorfergrund,  Andreas Schulz, mit von der Partie. Ihm zur Seite steht die Erste Beigeordnete Elisabeth Newton. Für das ganze Unternehmen verantwortlich sind zwei Frauen des Malteser Hilfsdienst aus der nahe gelegenen Universitätsstadt Marburg an der Lahn. Michaela Daum, Dozentin bei der Ausbildung von Rettungssanitätern und anderen Hilfkräften, und Geschäftsstellenleiterin Gudrun Zimmermann leiten dieses ungewöhnliche Unternehmen, welches von einem „Erste-Hilfe-Tag“ mit vielfältigen Angeboten rund um das Gemeinschaftshaus in Heskem-Mölln am Samstag, 3. September verknüpft wird. Dort wird dann auch Ritter Malte dabei sein und berichten was er und die Malteser miteinander vorhaben, im Ebsdorfergrund.

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