Wochenrückblick: Historische Vergegenwärtigung in Deutschland und ostwärtige Verdrängung

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Prekäre Beschäftigung und Niedriglöhne kennzeichnen den Jobaufschwung

Marburg 11.9.2012 (pm/red) Zu aktuell veröffentlichten Zahlen des Deutschen Gewerkschaftsbundes und des Statistischen Landesamtes zur Entwicklung der atypischen Beschäftigung in Hessen erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag: „Die heute veröffentlichten Zahlen belegen noch einmal eindrücklich, wovor Gewerkschaften seit langem warnen. Normalarbeitsverhältnisse werden verstärkt durch prekäre Beschäftigung verdrängt. Befristete und Teilzeitjobs machen den Großteil des Beschäftigungsaufbaus in den letzten Jahren aus. In diesen Bereichen werden bekanntermaßen die meisten Niedriglöhne gezahlt.“



Für Frauen und Berufseinsteiger werde es immer schwerer, eine Beschäftigung zu finden, von der sich der eigene Lebensunterhalt, geschweige denn eine Familie finanzieren lässt. Die Angabe, dass rund 20 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Hessen im Niedriglohnbereich arbeiten, sollte nicht vergessen machen, dass Vollzeitbeschäftigte nur noch rund drei Viertel aller Beschäftigten ausmachten, so Wissler. Das tatsächliche Problem der Armut trotz Arbeit betreffe daher eher ein Drittel als ein Fünftel aller abhängig Beschäftigten.

„Angesichts dieser dramatischen Entwicklung fordert DIE LINKE einen flächendeckenden Mindestlohn und das Verbot von Leiharbeit“ meint Wissler abschließend.

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