„Mär vom aufgeblähten deutschen Staat“ per Datencheck entkräftet

16-02-2024 (pm/red) Anders als bisweilen behauptet, sind die Staats- und Sozialausgaben in Deutschland weder im internationalen noch im historischen Vergleich besonders hoch – und zuletzt auch keineswegs stark gewachsen. Das zeigt eine neue Datenanalyse des …

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Preisgekrönter Dokumentarfilm ‚Concerning Violence‘ im Capitol

Marburg 140920 (pm/red) Im Februar gewann der Film ‚Concerning Violence‘ des schwedischen Dokumentarfilmers Göran Hugo Olsson auf der Berlinale den ‚CINEMA fairbindet‘ Preis und begeisterte Jury und Publikum. Nun kommt er im Rahmen einer Roadshow durch deutsche Städte. Am 23. September um 20 Uhr ist er im Marburger Kino Capitol zu sehen. Im Anschluss wird es ein Filmgespräch mit dem Theologen und Juristen Tobias Müller-Monning und dem Historiker Jürgen Dinkel von der Uni Gießen geben.

Olsson verbindet in seinem Film Textfragmente aus Frantz Fanons bedeutendem antikolonialen Buch ‚Die Verdammten dieser Erde‘ von 1961 mit wiederentdecktem TV-Archivmaterial über afrikanische Unabhängigkeitsbewegungen der 60er und 70er Jahre. Aufnahmen aus Angola, Mozambique und Guinea-Bissau werden durch Bilder von weißen Kolonialherren in Rhodesien, schwedischen Missionaren in Tansania und einem Streik in einer schwedischen Mine in Liberia ergänzt.

Die Texte von Fanon werden im Film von der Stimme der US-amerikanischen Schauspielerin und Sängerin Lauryn Hill (The Fugees) eingesprochen. Als ein kinematografischer Essay, der Fanons Text, Lauryn Hills Stimme, das Archivmaterial sowie Musik verbindet, setzt der Film die komplexen theoretischen Ideen in eine emotionale Filmerfahrung um.

Der Film wird in Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt. CINEMA fairbindet ist ein entwicklungspolitischer Sonderpreis, der seit 2011 vom einer internationale Jury im Namen des Entwicklungshilfeministeriums im Rahmen der Berlinale vergeben wird. Dieser Preis zeichnet einen herausragenden Spiel- oder Dokumentarfilm aus, der globale Themen der Entwicklungspolitik und der Menschenrechte mit cineastischer Kreativität in Szene setzt. Die Filme sollen den interkulturellen Dialog fördern und das Publikum ermutigen, seine Blickwinkel und Ansichten zu überdenken.

Präsentiert wird der Film vom Verein Motivés und dem Marburger Weltladen im Rahmen der Südfilm-Reihe.

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