„Mär vom aufgeblähten deutschen Staat“ per Datencheck entkräftet

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Es muss nicht unbedingt Medizin sein

Schülergruppe der Kaufmännischen Schulen vor einem der Vorlesungsgebäude der THM. foto nn

Schülergruppe der Kaufmännischen Schulen vor Vorlesungsgebäude der THM. Foto nn

Marburg 23.6.2016 (pm/red) Daniel, Marvin und Elisa besuchen seit drei Jahren das Berufliche Gymnasium mit Schwerpunkt Gesundheit. Nach ihrem Abitur wollen sie ein Studium im Gesundheitsbereich aufnehmen – am liebsten Medizin. Dass es aber noch viele andere Alternativen im Gesundheitsbereich gibt, zeigte eine Exkursion der Schüler einer Klasse des Beruflichen Gymnasiums der Kaufmännischen Schulen an die Technische Hochschule (THM) in Gießen.

Im Rahmen der Initiative „thm4u“ verbrachten die Abiturienten einen ganzen Tag im Fachbereich Gesundheit und lernten dabei vor allem die Studiengänge „Medizinische Informatik“ und „Medizinisches Management“ kennen. Die Studiengänge bieten die Möglichkeit, aus verschiedenen Schwerpunkten wie zum Beispiel Betriebliches Gesundheitsmanagement oder Sozialversicherungsmanagement zu wählen und knüpfen dabei bereits an das Vorwissen an, das die Schüler in ihrer Schulzeit im Fach Gesundheitsökonomie erworben haben. Aber auch Informatikkenntnisse und medizinische Kenntnisse sind für dieses Studium nötig.

Deshalb besichtigten die Schüler das Intensivlabor und die neu eingerichtete Lehrklinik, in der Prozesse wirklichkeitsgetreu dargestellt werden können. Ein Umstand, der für Lernende im Fach Medizinisches Management von besonderer Bedeutung ist.

Doch nicht alle Absolventen des Beruflichen Gymnasiums mit Schwerpunkt Gesundheit wollen dieser Fachrichtung treu bleiben. Mohamed hat erkannt, dass ihm dieser Bereich gar nicht liegt und weiß, dass er in keinem Fall ein medizinisches Fach studieren will. Wie er haben einige der Schüler durch ihre Erfahrungen der letzten Jahre festgestellt, dass der Fachbereich Gesundheit nicht zu ihren Interessen passt und suchen sich daher eine neue Fachrichtung.

Deshalb informierte Kerstin Reinecke von der Zentralen Studienberatung auch ganz allgemein über das Angebot von Studiengängen, verschiedene Bewerbungsverfahren, Kosten oder die Unterschiede zwischen einer Fachhochschule. Das Angebot der THM bildete einen Schwerpunkt ihres Vortrages. Im Rahmen einer Kooperation zwischen THM und den Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) haben einige Schüler die THM bereits durch Schnuppertage oder Ferienkurse kennengelernt und erlangten an diesem Tag durch Vorträge und Versuche einen weiteren Blick in Theorie und Praxis des Hochschulalltags.

Und auch wenn nach dem Abitur der Durchschnitt vielleicht doch nicht zum ersehnten Medizinstudium reicht, erkennen viele der Schüler, dass das Angebot auch im Gesundheitsbereich sehr vielfältig ist und ein genauerer Blick in jedem Fall lohnenswert ist.

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