Darum strahlen Perowskite hell: Forschungsteam der Physik erklärt Materialeigenschaften zukunftsweisender Halbleiter

05.06.2024 (pm/red) Es klingt paradox: Das Halbleitermaterial Perowskit ist zu besonders hellem Leuchten fähig, obwohl sein Grundzustand auf dunklen Exzitonen beruht. Warum das so ist, hat ein europäisches Forschungsteam unter Marburger Leitung beleuchtet, indem sie …

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Klimafreundliche Wärmeversorgung in dörflichen Stadtteilen

01.07.2022 (red) Bei einer Informationsveranstaltung in den Marburger Stadtteilen Cyriaxweimar, Haddamshausen und Wehrshausen ist das Thema klimafreundliche Wärmeversorgung in dörflichen Stadtteilen vorgestellt und erörtert worden. Durch Sanierung und andere Maßnahmen kann ein erhebliches Einsparpotenzial erzielt werden. Bei den derzeit drastischer steigenden Energiepreisen mag die Klimafreundlichkeit einer Heizungsanlage von Interesse sein, die Bezahllbarkeit der Heizkosten dürfte vielen deutlich mehr angelegen sein.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung wurde aufgezeigt, dass zunächst eine Bestandsaufnahme wichtig sei. Der Gebäudebestand nach Baujahr und vermutetem Sanierungsbedarf soll erkundet werden um einen Überblick zum jeweiligen dörflichen Stadtteil zu gewinnen.

Dazu wurden Fragebögen erstellt, die online unter www.marburg.de/Potentialanalyse zugänglich sind. Eine gemeinschaftliche Lösung wie ein Nahwärmenetz kann ein zukunftorientierte Maßnahme werden. Dann würden einzelne Heizungsanlgen in jedem Haus überflüssig. Dichte Bebauung bedeutet kurze Wege für ein Nahwärmenetz – eine günstige Voraussetzung dafür.

Andere Möglichkeiten bestehen darin, dass es viele bisher nicht mit Photovoltaik-Anlagen bestückte Dachflächen gibt. Wobei Photovoltaik, wie der Name schon sagt, auf Stromerzeugung angelegt ist. Alternativ dazu gibt es Anlagen zur Solarthermie, mit denen Wärme gewonnen werden kann.

Auf der Grundlage von Erhebungen zu den Gebäuden in den dörflichen Stadtteilen mittels Fragebögen kann und soll eine Maßnahmenplanung mit Vorschlägen entwickelt werden. Ausgefüllte Fragebögen in Papierform können bei Ortsvorstehern abgegeben werden.
—>Informationen zu Förderprogrammen gibt es online.
—>Bei Interesse an Beratung wird empfohlen einen Beratungstermin zu vereinbaren.

 

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