„KIdiversity“ im Rathaus: Kunst trifft auf künstliche Intelligenz

24.02.2024 (pm/red) Als „KIdiversity“ präsentiert die Blaue Linse Marburg im Rahmen des 6. Photo.Spectrum Marburg neuste Werke. Elf FotografInnen wollen in Sphären der künstlichen Intelligenz (KI) eintauchen.

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CDU Marburg-Biedenkopf beschäftigen Sorgen zum Thema Wolf

23.03.2023 (pm/red) Geschützt von der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union hat die Population des Wolfes hat in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Mit einem Zuwachs von 30 Prozent pro Jahr würden die Konflikte rund um das Thema Wolf zu, wird von der CDU Marburg-Biedenkopf angemahnt.

Insbesondere den Landwirten bereite dies teils große Sorgen. „Die Landesregierung unternimmt, im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten, alles, damit Wolfsschäden abgemildert werden“, sagt Landtagsabgeordneter Dirk Bamberger. „Wir brauchen eine Änderung der Richtlinie, damit wir nicht nur Schadensbegrenzung betreiben, sondern den Konflikt am Schopfe fassen können.“

Den Wolf nicht mehr als „streng“ geschützt, sondern „bedingt“ geschützt mit der Möglichkeit von Verwaltungshandeln zu klassifizieren, wird von Bamberger vorgeschlagen.

„Eine Änderung bedeutet aber nicht gleich, dass jeder Jäger Wölfe jagen kann. Der günstige Erhaltungszustand muss weiterhin gewahrt bleiben. Uns würde hierdurch jedoch die Möglichkeit eröffnet, in Zukunft schneller agieren zu können.“

Dies erläutert Kreistagsabgeordnete Marie-Sophie Künkel. Ein entsprechender Änderungsantrag müsste von der Bundesregierung gestellt werden. Im Jahr 2007 hatten Wölfe etwa 100 Nutztiere verletzt. 2016 wurde die Grenze von 1.000 erstmals überschritten und 2019 stieg die Zahl auf 2.894 Nutztiere. In 88 Prozent der Fälle handelt es sich bei den verletzten Tieren um Schafe oder Ziegen, bei sieben Prozent um Gehegewild, bei vier Prozent um Rinder und vereinzelt um Pferde.

 

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