Darum strahlen Perowskite hell: Forschungsteam der Physik erklärt Materialeigenschaften zukunftsweisender Halbleiter

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LebensMittelPunkte in Wehrda für gesunde Ernährung

Schilder weisen den Weg zu den Mitmach-Gärten. Foto Tanja Neuschild

18.04.2023 (pm/red) Das Stadtteilprojekt „LebensMittelPunkt Wehrda“ schafft Angebote und Möglichkeiten Interessierte an der lokalen Ernährungswende mitzuwirken. Beim LebensMittelPunkt „Acker & Landwirtschaft“ können sich Interessierte bis Ende April für Gemüseanbau- und Lern-Acker-Angebote anmelden.

Unter dem Motto „Wehrda is(s)t gesund, ökologisch und fair“ arbeitet der Ernährungsrat Marburg & Umgebung zusammen mit der Initiative VitaminN daran, LebensMittelPunkte in Wehrda aufzubauen. An  Begegnungsorten können Nachbarn gemeinschaftlich Lebensmittel erzeugen, beschaffen, verteilen, zubereiten und Ernährungswissen austauschen. In Wehrda wird ein ehrgeiziges Ziel verfolgt: Ernährungssouveränität für den Stadtteil bis zum Jahr 2030.

Die Zukunft unserer Ernährung gestalten

Für die neue Saison von Mai bis Oktober können sich Interessierte für Angebote auf dem Acker anmelden:

Saisongärten: Auf einer 50 m2 großen Ackerfläche kann nach dem Prinzip „Freies Gärtnern“ das eigene Gemüse angebaut werden. Eine Parzelle kann für eine Saison gemietet und selbstständig bewirtschaftet werden. Auf Wunsch gibt es eine Gemüseanbau-Beratung.
Gemeinschaftsacker: Wer nur wenig Zeit zur Verfügung hat und nicht alleine die Verantwortung für eine eigene Ackerparzelle übernehmen möchte, kann sich für den Gemeinschaftsacker anmelden, um mit anderen zusammen eine größere Ackerfläche zu bewirtschaften. Die Gruppe wird koordiniert und fachlich angeleitet.

Die Kosten für beide Acker-Angebote belaufen sich von Mai bis Oktober auf 21 Euro pro Monat oder 125 Euro für die Saison. Kleinkinder, Schulkinder, Jugendliche, Erwachsene und Senior:innen können sich für eine Saison zur wöchentlichen Teilnahme am Lern-Acker anmelden.

Für Tanja Neuschild, die das Projekt LebensMittelPunkt Wehrda koordiniert, ist neben Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch Chancengleichheit wichtig. „Auch Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien soll ermöglicht werden, an unseren Angeboten teilzunehmen. Darum werden Acker-Paten gesucht, die von Mai bis Oktober die monatlichen Teilnahmegebühren in Höhe von 20 € übernehmen und damit einem Kind/Jugendlichen ermöglichen, Gemüseanbau zu erlernen. Um Bildungsprojekte auch in Zukunft anbieten zu können, werden zudem Sponsoren gesucht“

 Informationen finden sich online.

 

Foto: Tanja Neuschild

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