Darum strahlen Perowskite hell: Forschungsteam der Physik erklärt Materialeigenschaften zukunftsweisender Halbleiter

05.06.2024 (pm/red) Es klingt paradox: Das Halbleitermaterial Perowskit ist zu besonders hellem Leuchten fähig, obwohl sein Grundzustand auf dunklen Exzitonen beruht. Warum das so ist, hat ein europäisches Forschungsteam unter Marburger Leitung beleuchtet, indem sie …

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Klimaschutz statt Naturzerstörung – Burgwald und Dannenröder Forst

Moor im Burgwald

Ein Moor im Burgwald. Foto Lothar Feisel

30.08.2023 (pm/red) Zu einer Diskussionsveranstaltung mit Anne Archinal (Aktionsgemeinschaft „Rettet den Burgwald“) und Barbara Schlemmer (Aktionsgemeinschaft „Keine A49“ und Landtagskandidatin) lädt ein die LINKE Marburg-Biedenkopf für Freitag, 1. September.

Das 1,5°-Grad-Ziel wird nach Ansicht des Expertenrates des Umweltbundesamtes zunehmend unerreichbar, auch weil die Bundesregierung die deutschen CO2-Einsparungsziele nicht erreicht. Laut Barbara Schlemmer liegt das Problem auch auf Landesebene:

„Die hessische Landesregierung trägt ihren Teil zur Klimakrise bei, durch die Abholzung des Dannenröder Forstes und des Herrenwalds wurden neben einzigartigen Ökosystemen auch wertvolle CO2-Senken unnötig zerstört. Statt eine sozialökologische Wende endlich ernsthaft anzugehen, wird die Erderwärmung munter befeuert.“

Im benachbarten Waldeck-Frankenberg und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf droht dagegen durch die anhaltend verschwenderische Wasserpolitik der Frankfurter Stadtregierung eine dauerhafte Knappheit. Anne Archinal, Sprecherin des Aktionsbündnisses „Rettet den Burgwald“ kritisiert:
 
„Den Anwohnern und der Natur wird buchstäblich das Wasser abgegraben. Die Niederschlagsmengen sind viel zu niedrig, um riesige Mengen Wasser abzuführen. Die Aktionsgemeinschaft kämpft seit Jahrzehnten um den Erhalt des Ökosystems und ist dankbar für die Arbeit der LINKEN im Kreistag Marburg-Biedenkopf, die das Thema immer wieder auf die Agenda bringt.“
 
Anna Hofmann, Fraktionsvorsitzende im Kreistag und Direktkandidatin der LINKEN ergänzt die aussagen: „Es ist eine lange linke Tradition, die Konsequenzen des ökologischen Raubbaus anzuprangern und die Auswirkungen der politischen Entscheidungen der letzten Jahre auf Mittelhessen sind verheerend. Wir werden auch im nächsten Landtag an der Seite der Bewegungen stehen und eine konsequente Verbindung von Klimaschutz und sozialverträglichem Wirtschaftsumbau fordern.“
 
Die Moderation am 1. September ab 19:30 Uhr im Parteibüro in der Elisabethstraße 9  übernimmt der Spitzenkandidat der hessischen LINKEN und Marburger Landtagsabgeordnete Jan Schalauske.
 
 
 
 
 

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