„Mär vom aufgeblähten deutschen Staat“ per Datencheck entkräftet

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Buchvorstellung mit Wolfgang Kaleck: Die konkrete Utopie der Menschenrechte. Ein Blick zurück in die Zukunft

03.12.2023 (pm/red) Vor 75 Jahren verabschiedeten die Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. 48 Staaten hatten in der Generalversammlung in Paris mit JA gestimmt, acht Länder enthielten sich.

Am Sonntag, 10. Dezember, wird der Anwalt Wolfgang Kaleck im Museum Trutzhain sein Buch „Die konkrete Utopie der Menschenrechte. Ein Blick zurück in die Zukunft“ vorstellen. Er berichtet außerdem von seiner seine Arbeit als Anwalt für Menschenrechte.

Vereinte Nationen UNO vor 75 Jahren – Erklärung der Menschenrechte

Die Erklärung der Menschenrechte war eine Reaktion auf den kurz zuvor zu Ende gegangenen Zweiten Weltkrieg und auf die Verbrechen des Nationalsozialismus. In der Erklärung der Menschenrechte sind fundamentale politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte der Menschheit festgelegt. Gleichwohl nehmen überall auf der Welt Ungleichheit und Armut zu, Kriege werden geführt und die Menschenrechte werden mit Füßen getreten.

  • Doch haben Menschenrechte deswegen keine Bedeutung mehr?
  • Oder muss man sie neu denken, um ihr transformatives Potenzial zu entfalten?

Vor dem Hintergrund dieser Fragen und seiner eigenen langjährigen juristischern Erfahrungen wird Wolfgang Kaleck, Anwalt für Menschenrechte und Generalsekretär für European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) , über die Geschichte und die aktuelle Situation der Menschenrechte und deren rechtlichen Schutz sprechen. Trotz aller Rückschläge entwirft Wolfgang Kaleck Kriterien, die Mut machen und helfen könnten, einer gerechteren Welt Stück für Stück näher zu kommen.

Wolfgang Kaleck zählt zu den wichtigsten europäischen Anwälten der Menschenrechte: Er ist Edward Snowdens juristischer Beistand in Deutschland und stellte wegen Kriegsverbrechen und Folter Strafanzeige gegen den damaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. 2007 gründete er das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), das weltweit für die Menschenrechte kämpft. Für sein Engagement wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ehrenpreis der Bruno Kreisky Stiftung (2017).

Der Vortrag im Veranstaltungsraum des Museum Trutzhain beginnt um 14 Uhr.

 

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