Beteiligungstage für das „Landgrafenschloss der Zukunft“

14.04.2024 (pm/red) Im Zuge des Projekts „Landgrafenschloss der Zukunft“ laden die Philipps-Universität Marburg und die Universitätsstadt Marburg alle Interessierten zu Beteiligungstagen am 19. und 20. April 2024 ein, sich mit Ideen und Wissen an der …

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Aber jetzt ist Schluss! Neue ungehaltene Reden ungehaltener Frauen

29.02.2024 (pm/red) im Februar erschien das Buch „Aber jetzt ist Schluss!“, ein weiterer Band mit 30 „Neuen ungehaltenen Reden“. Die Auswahl wurde aus 138 Reden getroffen, die 2023 im Projekt „Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ eingereicht worden sind. Im letzten Jahr erschien der Reden-Band „Sag jetzt nicht, lass mich zu Ende reden!“. Ein weiteres Mal erheben Frauen  das Wort und reden über das, was ihnen unter den Nägeln brennt. Es geht um schwere Schicksalsschläge, den Kampf zurück ins Leben oder unerreichbare Körperideale. Manche Reden sind zornig, manche nachdenklich und wieder andere humorvoll. Sie eint ihr Widerstand gegen ein System, das Frauen zuviel Schweigen auferlegt hat: Aber jetzt ist Schluss!

Hintergrund

Zum dritten Mal riefen 2023 die Stiftung Brückner-Kühner und der S. Fischer Verlag in Kooperation mit dem Archiv der deutschen Frauenbewegung, der Stadt Kassel und dem Hessischen Rundfunk dazu auf, ungehalten zu sein.

Gesucht waren Beiträge von Frauen: Reden von gesellschaftlicher und persönlicher Bedeutung. 138 Frauen nahmen an der Ausschreibung teil, sechs von ihnen wurden von einer Jury ausgewählt und hielten am 10. Dezember 2023 ihre Reden vor großem Publikum im Kasseler Rathaus. Viele der eingereichten Reden sind unter ungehalten.net abrufbar. In der Anthologie versammeln sich neben den Texten der eingeladenen Rednerinnen noch viele weitere bemerkenswerte Reden.

2024 wird es ab Mai wieder eine Ausschreibung geben, ungehaltene Frauen können sich mit ihren ungehaltenen Reden bis zum 31. Juli über das Portal „ungehalten.net“ bewerben. „Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ ist ein Projekt der Stiftung Brückner-Kühner und des S. Fischer Verlages Theater und Medien in Kooperation mit dem Archiv der deutschen Frauenbewegung, des Hessischen Rundfunk (hr2-kultur) und vom Kulturamt der Stadt Kassel. Es wurde vom Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales sowie von der Stadt Kassel gefördert.

Am 8. März, 19 Uhr, findet die Buchpremiere im Frankfurter Museum für Kommunikation statt.

Das Museum, der S. Fischer Verlag und die Stiftung Brückner-Kühner laden zu einem Abend fünf Rednerinnen: Luca Tamara Yaa Amponsah (Berlin), Svenja Hünnicke (Duisburg), Alina Mathias (Rostock), Marion Otto (Greifswald) und Kerstin Simon (Köln) halten ihre ungehaltenen Reden, moderiert wird die Veranstaltung von Friederike Emmerling, Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung Brückner-Kühner und Verlagsleiterin von S. Fischer Theater und Medien.

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