„Mär vom aufgeblähten deutschen Staat“ per Datencheck entkräftet

16-02-2024 (pm/red) Anders als bisweilen behauptet, sind die Staats- und Sozialausgaben in Deutschland weder im internationalen noch im historischen Vergleich besonders hoch – und zuletzt auch keineswegs stark gewachsen. Das zeigt eine neue Datenanalyse des …

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Hessen Kassel Heritage in 2024: Ausstellungsübersicht und Sonderveranstaltungen

Baumassnahmen am Verbindungsbau zum Weißensteinflügel von Schloss Wilhelmshöhe. Foto Mirja van Ilken

06.02.2024 (pm/red) Die beeindruckende Sonderausstellung „Fritz Winter. documenta-Künstler der ersten Stunde“ in der Neuen Galerie in Kassel endete bereits im Januar. Die Ausstellungsübersicht für 2024 von Hessen Kassel Heritage zeigt die kommenden Präsentationen im Schlosss Wilhelmshöhe und in der Neuen Galerie.

Sonderausstellung „Alte Meister que(e)r gelesen“ 15. Dezember 2023 bis 24. März 2024
Schloss Wilhelmshöhe
Die Ausstellung soll aktuelle gesellschaftliche Diskurse in die Kasseler Sammlung hineinholen und widmet sich klassischen Themen der Malerei in den eigenen Beständen, in unseren Tagen als „Queerness“ besonders apostrophiert.

Museumsfest im Hessischen Landesmuseum Kassel 24. März 2024

Kabinettausstellung „Potter, Paulus Potter! – ein Meisterwerk kehrt zurück“
19. April bis 31. Dezember 2024
Schloss Wilhelmhöhe
Mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung und des Museumsvereins Kassel e.V. konnte das Gemälde „Die Wassermühle“ von Paulus Potter zurückerworben werden. Das Werk gehörte zu der berühmten Sammlung Valerius Röver, die Landgraf Wilhelm VIII. von Hessen-Kassel nach über zweijähriger Geheimverhandlung im Jahr 1750 en bloc für seine Gemäldegalerie erwerben konnte. Es war der fulminanteste Ankauf seiner überaus glücklichen Sammlungsaktivität. Sie galt als die bedeutendste Privatsammlung der Niederlande im 18. Jahrhundert und umfasste insgesamt 64 hochkarätige Werke – darunter einige Meisterwerke, die bis heute zu den Glanzlichtern der Gemäldegalerie Alte Meister zählen.

Caspar Davis Friedrich  „Gebirgige Flusslandschaft am Morgen und bei Nacht“. Foto Katrin Venhorst

Sammlungspräsentation „Der transparente Mondschein von Caspar David Friedrich“
ab Mai 2024 Neue Galerie
2024 wird der 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich (1774-1840) gefeiert. Hessen Kassel Heritage nimmt dies zum Anlass, um ein spektakuläres Mondscheintransparent des Malers, der zum Inbegriff der deutschen Romantik wurde, in die Dauerausstellung der Neuen Galerie zu integrieren. Um 1800 wurde es auch in Deutschland modern, in Gesellschaft transparente, von hinten beleuchtete Bilder in abgedunkelten Räumen zu präsentieren. Das bevorzugte Motiv, um elegische Stimmungen hervorzurufen, war Mondschein, der sich im Wasser spiegelt. Umfangreiche Forschungen zur Technik von Friedrichs Transparent sowie zu seiner historischen Beleuchtung begleiten dieses Projekt, das diesen Mondschein in ganz neuem Licht zum Strahlen bringen wird.

Sonderausstellung „PLAYMOBIL trifft Gemäldegalerie – Alte Meister neu erzählt“
2. Mai bis 1. September 2024 Schloss Wilhelmshöhe

Sonderausstellung „Kassel zieht an. Mode aus zwei Jahrhunderten“
23. Mai bis 1. September 2024 Schloss Wilhelmshöhe
Mode aus zwei Jahrhunderten kommt in Schloss Wilhelmshöhe auf den Laufsteg. Kostbarkeiten der Kasseler Kostümsammlung vom 18. bis zum frühen 20 Jahrhundert zeigen die Entwicklung von Mode, Stil und Geschmack. Seltenheiten wie die sog. „Andrienne“ von 1705, ein frühes Beispiel des bequem fallenden Mantels im 18. Jahrhundert, schlichte Chemisenkleider aus der Empire-Zeit, aber auch prächtige Gesellschaftsroben des 19. Jahrhunderts bekommen ihren stummen Auftritt im Flackerlicht von Diskokugeln. Die ungewöhnliche Modenschau lädt zum Staunen ein, über „bizarre Seiden“, „Ajourstickerei“, „Hammelkeulenärmel“ oder den „Cul de Paris“.

UNESCO Welterbetag im Bergpark Wilhelmshöhe 2. Juni 2024

Weiße Nacht im Bergpark Wilhelmshöhe 29. Juni 2024

Dackelspaziergang im Bergpark Wilhelmshöhe 14. September 2024

Sonderausstellung „InformELLE Künstlerinnen der 1950/60er Jahre“
11. Oktober 2024 bis 26. Januar 2025 – Neue Galerie
Die Ausstellung wirft einen neuen Blick auf die Kunst des Informel in den 1950er und 60er Jahren und würdigt hochkarätige, aber lang vergessene Positionen von 16 Künstlerinnen, darunter Maria Lassnig, Brigitte Meier- Denninghoff, Judit Reigl, Mary Bauermeister, Marie-Louise von Rogister und Maria Helena Vieira da Silva. Anhand von kunstsoziologischen Fragen zu Netzwerken, Ausstellungsbeteiligungen und zur Rezeption werden zudem den Mechanismen des Kunstbetriebs nachgespürt.

Was bleibt?! – Archäologische Spuren des Alltags
22. November 2024 bis 2. März 2025 Schloss Wilhelmshöhe
Diese Ausstellung will überraschende, berührende oder auch erheiternde Einblicke in den prähistorischen, mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Alltag und den Erfindungsreichtum unserer Vorfahren bieten. Was bleibt überhaupt durch die Jahrhunderte und Jahrtausende erhalten und was verrät es uns über das Leben in lange vergangenen Zeiten?

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