Beteiligungstage für das „Landgrafenschloss der Zukunft“

14.04.2024 (pm/red) Im Zuge des Projekts „Landgrafenschloss der Zukunft“ laden die Philipps-Universität Marburg und die Universitätsstadt Marburg alle Interessierten zu Beteiligungstagen am 19. und 20. April 2024 ein, sich mit Ideen und Wissen an der …

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Die Rezession ist harte Realität: BIP schrumpft 2024 um 0,3 Prozent

21.03.2024 (pm/red) Die deutsche Konjunktur könne sich nur langsam aus ihrer Schwächephase lösen und positive Impulse für die Wirtschaftsentwicklung kommen 2024 und 2025 vom privaten Konsum als Folge von gesunkener Inflation und höherer Lohnabschlüsse. So die aktuelle Beschreibung und verhalten positive Einschätzung des Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.

Doch die restriktive Fiskalpolitik der Bundesregierung und die zunächst weiterhin hohen Zinsen verhindern, dass aus der leichten Erholung ein Aufschwung wird. Insbesondere die Unsicherheit über die künftigen Spielräume bei öffentlichen Investitionen und staatlicher Förderung von privaten Investitionen bleibt hoch und bremst. In der Folge sinkt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahresdurchschnitt 2024 um 0,3 Prozent, so die aktuelle Prognose.

Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung in seiner neuen Konjunkturprognose. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist trotzdem noch relativ stabil: Die Arbeitslosigkeit steigt im Jahresmittel 2024 moderat um rund 140.000 Personen und 2025 um weitere 30.000, die Arbeitslosenquote beträgt 5,9 Prozent und 6,0 Prozent – nach durchschnittlich 5,7 Prozent 2023. Die Inflationsrate werde im Durchschnitt diesen Jahres mit 2,4 Prozent wieder nahe am Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) liegen und es mit 2,0 Prozent im Jahresmittel 2025 erreichen. 

Dazu passt eine Frühjahrsprognose des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit: Die Beschäftigung steigt, aber die Arbeitslosigkeit auch.

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