Hessen stellt Länderfinanzausgleich in Frage – Vier Milliarden Euro in 2025 abgeführt
07.02.2026 (pm/red) Ein neuer Rekordbetrag von vier Milliarden Euro Transferleistung in Deutschland, aufzubringen von Hessen in den Länderfinanzausgleich, löst Gegenwehr bei der Hessischen Landesregierung aus. Finanzminister Dr. Roman Poseck fordere eine Entlastung und grundlegende Reform, wird aus dem Finanzministerium mitgeteilt.
Das Land Hessen musste 2025 mit Milliarden Euro so viel wie noch nie an finanzschwache Bundesländer abgeben: 4 Milliarden Euro habe Hessen in den Finanzkraftausgleich eingezahlt. Pro Kopf waren das 638 Euro – ebenfalls ein neuer Rekord. Nur die Bayern zahlten pro Kopf noch mehr, wird angemerkt.
Mehr als 81 Milliarden Euro aus Hessen an finanzschwache Länder
Seit 1950 zählt Hessen ununterbrochen zu den tragenden Säulen des bundesrepublikanischen Solidaritätsmodells und hat insgesamt schon mehr als 81 Milliarden Euro eingezahlt.
„Hessen zahlt 2025 mehr als jemals zuvor in den Finanzkraftausgleich ein. Ein System, das Leistung so stark belastet, braucht dringend eine Reform. Nicht nur für Hessen, sondern für ganz Deutschland“, bemängelt Finanzminister Professor Alexander Lorz.


