Marburg erschüttert durch Verlust vieler Gewissheiten

12.02.2026 (mm/red) Bereits der vergangene Herbst hat in Marburg viele Gewißheiten und scheinbare Grundlagen erschüttert und mit einem defizitären städtischen Haushalt 2026 Kontroversen über die Stadtentwicklung in Gang gesetzt. Wer in der Weihnachtspause und an …

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Rezessionsrisiko in den vergangenen Wochen spürbar zurückgegangen

13.02.2026 (pm/red) Die kurzfristigen Aussichten für die deutsche Wirtschaft haben sich in den vergangenen Wochen verbessert. Das signalisiert der monatliche Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, der die neuesten verfügbaren Daten zu den wichtigsten wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt.

Für die drei Monate von Februar bis Ende April 2026 weist der Indikator eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 20,3 Prozent aus. Anfang Januar betrug sie für die folgenden drei Monate noch 28,0 Prozent. Da gleichzeitig die statistische Streuung im Indikator, die eine Verunsicherung von Wirtschaftsakteuren widerspiegelt, etwas gestiegen ist, verharrt der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator bei der Phase „gelb-grün“, was für ein moderates Wachstum spreche, wird informiert.

Vor allem verbesserte Daten aus der Realwirtschaft, darunter der zuletzt starke Anstieg der inländischen Aufträge für die Industrie, seinen hier maßgeblich. Allerdings lasse „sich die anhand der Auftragsdaten abzeichnende konjunkturelle Trendwende noch nicht bei der Produktion des Produzierenden Gewerbes festmachen“, analysiert IMK-Konjunkturexperte Dr. Thomas Theobald. 

Unter dem Strich sei der konjunkturelle Trend positiv – vorausgesetzt, er werde nicht durch vermeidbare negative Signale aus der Politik belastet, betont Prof. Dr. Sebastian Dullien: „Die Zeichen verdichten sich, dass wir in unserer aktuellen Konjunkturprognose mit einem Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent für 2026 nicht zu hoch gegriffen haben. Grundsätzlich ist sogar noch etwas mehr drin“, so die Eiunschätzung des Ökonomen.

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