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Mehr 100 Millionen Euro für drei neue Laborgebäude in Kassel

Visualisierung Neubauten Landeslabore: Architekturbüro Kister Scheithauer Gross

06.04.2023 (pm/red) Drei Labore des Landes Hessen erhalten gemeinsam einen neuen Standort in der Druseltalstraße 61 und 67  in Kassel. Bis 2029 entstehen in zwei Bauabschnitten moderne Laborgebäude für den Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL), das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) sowie das Fachzentrum für Produktsicherheit und Gefahrstoffe des Regierungspräsidiums.

250 Beschäftigte sollen dort künftig arbeiten. Die Kosten für Bau und Betrieb beider Neubauten „bewegen sich im unteren dreistelligen Millionenbereich“, eine präzise Summe wir nicht mitgeteilt

Landeslabore in Kassel erhalten gemeinsamen neuen Standort

„Erfreulich ist, dass wir mit den Neubauten nicht nur moderne Arbeitsbedingungen schaffen, sondern der zukünftige Betrieb deutlich wirtschaftlicher und nachhaltiger gestaltet werden kann. Wir sind sicher, dass die neuen Labore in der Universitätsstadt Kassel optimale Voraussetzungen für die wissenschaftliche Arbeit bieten werden“, sagte Hessens Finanzminister Michael Boddenberg.

Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) wird die Neubauten als Kooperationsprojekt mit dem privaten Partner Hochtief Labore Kassel GmbH umsetzen. „Der für die beiden Bauabschnitte erteilte Kooperationsauftrag umfasst die Bestellung von Erbbaurechten sowie Planung, Bau, Finanzierung, langfristige Vermietung und den 30-jährigen Betrieb der beiden Laborneubauten. Nach Ablauf des regulären Bewirtschaftungszeitraums geht das Eigentum an den Objekten an das Land Hessen über“, erläutert LBIH-Direktor Thomas Platte.

In 2023 beginnen die Abbrucharbeiten am ersten Bauabschnitt an der Druseltalstraße 61. Dieser Bauabschnitt soll Anfang 2027 und der zweite Bauabschnitt Ende 2029 übergeben werden.

In zwei Bauabschnitten werden zwei viergeschossige Labor- und Bürogebäude in Massivbauweise errichtet. Die Planung enthält außerdem eine Emissionssimulationsanlage und ein Parkhaus – insgesamt kommt das Bauprojekt auf eine Fläche von ca. 23.000 m².

Der Entwurf des Architekturbüros Kister Scheithauer Gross folgt dem Ziel, die beiden Gebäude bestmöglich in ihre Umgebung einzufügen. Die Labore sind als Laborlandschaften konzipiert – das heißt, die Aufteilung der Flächen kann bedarfsgerecht angepasst werden. Die offene Gestaltung und die kurzen Wege zwischen den Labor- und den Bürobereichen sollen die Kommunikation und die Teamarbeit fördern.

Die im zweiten Bauabschnitt Druseltalstraße 67 integrierte Emissionssimulationsanlage des Nutzers HLNUG stellt dabei eine Besonderheit dar. Sie ist europaweit einzigartig und soll durch das Dezernat Luftreinhaltung, Emissionen des HLNUG eigenverantwortlich betrieben werden.

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